Skifahren in der Ortler Skiarena
Die Ortler Skiarena setzt sich aus 16 Skigebieten zusammen: Schöneben, Haideralm, Maseben, Watles, Minschuns/CH, Trafoi am Ortler, Sulden am Ortler, Latsch Tarscheralm, Schlastal, Swemmalm, Mendel / Ruffre, Pfelders, Meran, Vigiljoch, Reinswald und Rittner Horn. Im Vergleich zu anderen Regionen wie etwa dem Südtiroler Wipptal ist die Ortler Skiarena sehr groß.
Das Gebiet Schöneben verfügt über sieben Skilifte die die Wintersportler bis auf eine Höhe von 2.500 Metern führen. Insbesondere der in der Region gelegene Reschenpaß weist eine hohe Schneesicherheit im Winter auf.
Die Region Haideralm stellt eines der höchstgelegenen Skigebiete Südtirols dar; es befindet sich auf einer Höhe on 2.700 Metern, weshalb es als besonders schneesicher gilt. Zu den Attraktionen gehört ein Skikindergarten und die Möglichkeit, auch im Winter Gleitschirm zu fliegen.
Das Gebiet Maseben liegt auf einer Höhe von 1.900 bis 2.400 Metern und eignet sich neben dem klassischen alpinen Skifahren besonders für Freerider und Skitouren-Geher. Außerdem gibt es in hohen Lagen Langlaufloipen, die über die gesamten Wintermonate hohe Schneesicherheit bieten. Zu den Attraktionen des Skigebiets Maseben gehören Hundeschlittenrennen und Schlittenfahrten im Mondschein.
Das Skiegebiet Watles gilt als besonders familienfreundliches Areal; es verfügt über breite Pisten, die sich insbesondere zum Carven eignen. Beliebt ist auch eine lange Talabfahrt, die durch einen landschaftlich überaus reizvollen Fichtenwald führt. Im Winter gibt es vielfach Veranstaltungen wie etwa Fackelabfahrten, an die sich ein gemütliches Apres-Ski in einem Iglu anschließt. Watles verfügt außerdem über zahlreiche Einrichtungen für Skilangläufer, wovon insbesondere die in Schlinig zu nennen sind. Die Region eignet sich zudem auch für Schneeschuh-Wanderer und Tourengeher.
Das in der Schweiz gelegene Skigebiet Minschuns liegt auf einer Höhe von 2.700 Metern und zeichnet sich besonders durch seine zahlreichen Tiefschneeabfahrten aus. Die Pisten haben eine Gesamtlänge von 25 Kilometern und enden alle im gleichen Talort. Besonders zu empfehlen ist für kulturell Interessierte das Kloster Müstair.
Das im Vergleich zu anderen Skigebieten relativ niedrig auf 1.500 Metern gelegene Trafoi am Ortler liegt im Zentrum des Nationalparks Silfserjoch. Der Ort zeichnet sich durch über 300 Sonnentage aus, das Skigebiet reicht bis auf eine Höhe von 2.170 Metern.
Wissenswertes über die Ortler Skiarena
Sulden am Ortler gehört zu den höchsten Skigebieten Südtirols und befindet sich auf Höhen zwischen 1.900 und 3.250 Metern. Das Skigebiet zeichnet sich durch seine vielfältigen Wintersportangebote aus: Snowboarden, Carven, Freeriden, aber auch Skitouren, Eisklettern und Schneeschuhwanderungen. Die Pisten haben eine
Gesamtlänge von 40 Kilometern und verfügen über zehn Liftanlagen.
Das Skigebiet Latsch Tarscheralm liegt zwischen 1.200 und 2.500 Metern und verfügt über einen familienfreundlichen Charme. Besonders erwähnenswert ist die Naturrodelbahn an der Talstation sowie im Martelltal und das Eisstadion in Latsch. Die Pisten haben eine Länge von elf Kilometern und verfügen über vier Lifte.
Am Schlastaler Gletscher ist auch im Sommer Skibetrieb, was diesen zu einem Ort mit großer Anziehungskraft für alle wirklich überzeugten Skifahrer und Snowboarder macht. Am Schlastal Glescher trifft man im Sommer aber auch zahlreiche Skilangläufer, die sich dort auf die kommende Wintersaison vorbereiten und trainieren.
Das Skigebiet Swemmalm im Ultental, einem gemächlichen und abgelegenen Seitental, ist insbesondere bei Skitourengehern Freeridern und Variantenfahrern beliebt. Dies insbesondere, da es zu den am wenigsten überlaufenen Gebieten Südtirols gehört. Von besonderem Interesse sind auch die Loipen und die in der Region beliebten Schneeschuh-Wanderungen. Die Pisten haben eine Gesamtlänge von 18 Kilometern und verfügen über vier Skilifte.
In dem südlich von Bozen gelegenen Nonstal befindet sich das Skigebiet Mendelkamm und die Ortschaft Ruffre. Dieses zieht sich über den Monte Nock bis hin zum Hochplateau Predaia. Es liegt auf einer Höhe von 1.350 bis 1.600 Metern und hat zwei Lifte. Besonders beliebt ist der an fünf Abenden stattfindende Nachtskilauf, der auf der Piste von Monte Nock stattfindet.
Das Gebiet Pfelders liegt auf einer Höhe zwischen 1.620 bis 2.170 Metern und verfügt über vier Liftanlagen. Neben dem Alpin-Skifahren ist Pfelders auch beliebt wegen seiner Eisfälle, an denen Eisklettern praktiziert werden kann. Hinzu kommt ein künstlicher Wasserfall, der sich besonders für Trainingszwecke eignet.
D
as direkt bei Meran gelegene Skigebiet Meran 2000 befindet sich auf einer Höhe zwischen 1.600 und 2.300 Metern und verfügt über Pisten mit einer Gesamtlänge von 40 Kilometern sowie sieben Liften. Neben der Nähe zum attraktiven Meran ist das Gebiet vor allem für seine Nachtskifahrten und das im Februar stattfindende Skijöring bekannt.
Mit einer Pistenlänge von fünf Kilometern gehört das Skigebiet Vigiljoch zu einem der kleineren Gebiete der Ortler Skiarena. Es zeichnet sich aber durch seine Abgeschiedenheit und die Attraktivität der dortigen Natur aus.
Das im Sarnstal gelegene Reinswald verfügt über 13 Kilometern und vier Liftanlagen. Es erstreckt sich über eine Höhe von 1.570 bis 2.460 Metern Höhe und ist bekannt für seine Europa-Cup-Abfahrtsstrecke. Besonders begehrt ist die 5,2 Kilometer lange Rodelbahn, die sogar nachts genutzt werden kann. Bei Kindern beliebt sind die Bauernschlittenrennen, außerdem gibt es die Möglichkeit zu Langlauf und Schneeschuhwandern.
Das Skigebiet Rittner Horn liegt auf einer Höhe zwischen 1.530 bis 2.260 Metern und verfügt über Pisten mit einer Gesamtlänge von 15 Kilometern. Es liegt oberhalb von Bozen und zeichnet sich durch seine Natureisplätze und seine Höhenloipen aus. Hinzuweisen ist auch darauf, daß das Rittner Horn über Südtirols ersten Eisschnellaufring verfügt und außerdem zwei Rodelbahnen hat.



















