Das Ski-Wetter – Neuschnee, Pulverschnee und Sonnenschein
Eine wichtige Vorraussetzung, um wirklich Spaß beim Skifahren zu haben, ist mit Sicherheit das richtige Ski-Wetter. Hierzu gehören sowohl Faktoren wie Temperatur, Bewölkung und Sonnenschein als die vorliegenden Schneeverhältnisse. Angesichts der Unbilden des Wetters werden heutzutage in vielen Regionen die Pisten für Alpin-Ski und die Loipen für Langläufer ohnehin durch den Einsatz von Schneefräsen, Pistenraupen und Schneekanonen unter Berücksichtigung der gegebenen Wetter- und Schneeverhältnisse präpariert, um bestmögliche Verhältnisse zu bekommen.
Das lokale Wetter lässt sich nahezu für jedes Skigebiet per Telefon, Fax oder Internet abrufen. Die lokal vorhandenen und zu erwartenden Daten werden dabei detailliert angegeben: Sonne, Regen, Schnee, Windrichtung und Stärke, Schneefallgrenze.
Wichtig sind auch Informationen zu Abfahrtsmöglichkeiten: Ist angesichts der Schneeverhältnisse gerade eine Abfahrt bis ins Tal möglich, oder geht dies nur bis zur Mittelstation. Zumeist gibt es dabei Angaben in Metern über N.N., das für “Normal Null” steht, oder auch detaillierte Angaben bis welche Station. Zum Beispiel talwärts bis Mittelstation „Teufelsberg“. Dies ist wichtig, wenn es gerade nicht möglich ist bis zur Talstation mit dem Ski zu fahren. Veranwortlich sind hierfür hohe Temperaturen, die eine Abfahrt zwischen Mittelstation und Talstation verhindern, da dort kein Schnee mehr liegt. In der Regel ist man den ganzen Tag oben auf dem Berg im eigentlichen Skigebiet und würde erst am Tagesende die Talfahrt antreten. Wenn dann im Laufe des Tages dort der Schnee schmilzt, kann eine Abfahrt ist Tal nicht mehr gewährleistet werden, denn unter Umständen findet man auf den letzten hundert bis zweihundert Höhenmeter keinen Schnee mehr vor.
Freud und Leid mit dem Ski-Wetter
Wenn Neuschnee gefallen ist, wird das im Wetter-Bericht in Zentimetern angegeben. Zudem die Gesamtstärke der Schneedecke. Pulverschnee ist die beste Voraussetzung, dazu sonniges Wetter ohne Wind bei Temperaturen um Null Grad. Besser leicht ins Plus gehende Temperaturen als Minusgrade. Minusgrade lassen den Schnee auch gerne verharschen, genauso wie starke Winde, die zudem
Verwehungen zur Folge haben und den Pulverschnee sehr stark aufwirbeln, dass es zu Beeinträchtigungen der Sichtverhältnisse kommen kann. Bei nassem und angefrorener Schnee sind die Bedingungen zum Fahren weniger gut, da man teilweise mit vereisten Pisten rechen muss.
Das ist nicht das ideale Ski-Wetter. Auch starker Schneefall ist für Skifahrer eher hinderlich, da die Sicht beeinträchtigt wird. Bei Nebel muss darauf geachtet werden, dass die Orientierung nicht verloren geht. Gerade dann wenn man die Piste nicht genau kennt, sollte man es vermeiden zu fahren, da die Gefahren zu groß sind. Wenn man die telefonische Wetterauskunft nicht abhört und, oder die Angaben nicht stimmen, kann man in den Bergen auch schon mal in arge Nöte geraten.
Dazu reichen manchmal plötzlich ändernde Sichtverhältnisse im Ski-Wetter. Wenn eine Schneewolke über den Gebirgskamm kommt und schneiend in Richtung Tal abwärts zieht, kann man gar nicht so schnell fahren, wie diese einen einholt. Mitten in der Wolke ist alles grau in grau. Man sieht nichts mehr von der Piste und weiß nicht wo man hinfährt. Genauso erkennt man keine Unebenheiten mehr in der Piste. Man hält sich in der Natur auf, dass sollte man beim Skifahren nicht vergessen. Zudem kommt es gerade in den Bergen oft vor, dass das Wetter schnell umschlägt. Daher ist es wichtig vorher abzufragen, um sich gegen Gefahren wappnen zu können und notfalls auf den Ausflug zu verzichten.
Durch das Einsetzen von modernen Techniken wird je doch eine relativ lange und stabile Saison über mehrere Wintermonate hinweg gegeben. Hier seien in derster Linie die Beschneiungssysteme genannt, die auch als Schneekanonen bezeichnet werden. Derartige Schnee-Kanonen schaffen für Skiläufer ausgezeichnete Bedingungen, wenngleich diese nicht an die Qualität von Neuschnee oder Pulverschnee heranreichen. Dies ist besonders wichtig auf der Piste, aber auch wenn man am frühen Abend nach einem erfüllenden Tag auf der Piste erschöpft und müde in die Unterkunft zurückkehrt. So läßt sich ein Ski-Winterurlaub genießen.



















