Funpark Buckelpiste – natürlich und präpariert

Skipiste BuckelpisteBei der Buckelpiste handelt es sich um eine gleichmäßig unebene Skipiste, die eine Neigung zwischen 28 und 30 Grad aufweist. Die Unebenheiten bestehen aus kleineren Hügeln, die eine Höhe ab dreißig Zentimetern haben und größeren Buckeln, die eine Höhe von über einem Meter aufweisen.

Die Entstehung der Buckelpiste kann auf natürliche Art und Weise sein oder sie wird künstlich angelegt. Viele Skigebiete präparieren teilweise die Pisten oder Hänge gar nicht mehr, um solche auf natürliche Weise entstehen zu lassen. Meist sind diese als schwarze Skipisten gekennzeichnet. In manchen Skigebieten entstehen diese auch an stärker befahrenen Bereichen neben den markierten Skipisten, wenn beispielsweise Tiefschnee zerfahren wird.

Für den Bereich Freestyle werden die Buckelpisten künstlich angelegt. Freestyle zählt zu den olympischen Sportarten und es werden auch deutsche Meisterschaften ausgetragen. Diese Disziplin ist die so genannte Skiakrobatik oder, wie bereits erwähnt, als Freestyle bezeichnet.

Das Befahren derartiger Pisten an sich erfordert eine sehr gute Technik des Wedelns, kombiniert mit einer vorausschauenden Fahrweise und einem guten Rhythmusgefühl. Die Fahrweise bei der Buckelpiste ist eng parallel, der Skifahrer schwingt nahe der Falllinie über die Hänge, um die Buckel herum oder über die Kuppen. Das Fahrtempo muss kontrolliert werden, der Takt sollte ebenfalls beibehalten werden, um mögliche Stürze zu vermeiden. Beim Fahren bleibt der Oberkörper in einer ruhigen, zentralen Position, die Beine werden während des Durchfahrens gebeugt und gestreckt, damit der Schneekontakt beibehalten wird. Skistöcke sind bei derartigen Abfahrten unerlässlich.

Wettkampf auf der Buckelpiste

Zu den Wettkampfdisziplinen ím Wintersport zählen Buckelpiste, Springen und Ski-Balett, welches noch nicht olympisch ist. Der Wettkampf des Buckelpistenfahrens beinhaltet, dass der SportlerBuckelpiste innerhalb kurzer Zeit und möglichst elegant die vor ihm liegende Piste bewältigen muss. Eingebaut sind in der Regel zwei Sprünge. Die Ermittlung des Siegers erfolgt über eine Gesamtnote, die sich aus Zeit, der Bewertung der beiden Sprünge und des gesamttechnischen Inhaltes zusammen setzt.

Sieger ist, wer aus den beiden Läufen, die es zu absolvieren gibt, mit der höchsten Gesamtnote des zweiten Laufes von den anderen Teilnehmern abhebt. Eine Steigerung innerhalb eines Wettkampfes ist die Parallelbuckelpiste. Hier starten zwei Läufer gleichzeitig auf zwei nebeneinander liegenden Abfahrtsstrecken.

Das Buckelpistenfahren erfordert ein hohes Maß an Können (akrobatisch und auch technisch) und Kondition. Für viele gute Skifahrer stellt diese eine neue Herausforderung dar. Wer möchte nicht einmal dieses Erlebnis am eigenen Leib verspüren? In speziellen Kursen werden die interessierten Skifahrer in die speziellen Abfahrtstechniken vertraut gemacht und eingeweiht. Für die Kurse werden in der Regel spezielle Pisten angelegt, damit sich die Teilnehmer langsam an immer schwierigere Fahrverhältnisse und insbesondere höhere und steilere Buckel herantasten können. Die Kurs selbst orientieren sich zumeist an den Kenntnissen und Bedürfnissen, die die Teilnehmer zu Beginn mitbringen, so wie dies in ähnlicher Weise auch für Abfahrten im Gletscher gilt.

Eine andere Art schwieriger Verhältnisse bietet die Off-Piste. Hier handelt es sich um das Fahren neben den eigentlich ausgewiesenen Strecken. Bei der Off-Piste werden die Skifahrer mit den unterschiedlichsten Schneebedingungen konfrontiert. Ausgebildete Skilehrer zeigen die neueste Technik, die das Befahren aller Geländearten und Schneearten möglich macht.

Copy Protected by Chetan's WP-CopyProtect.