Attraktion Ski-Markt – Besuchermagnet für Wintersportfreunde

Schlittschuhlaufen WintersportSeit ein paar Jahren findet sich ein Ski-Markt an vielen Orten, und immer mehr Käufer und Verkäufer – nicht nur bei begeisterten Wintersportfreunden. Was für Außenstehende manchmal nach Vereinsmeierei oder Flohmarkt klingen mag, ist inzwischen eine sehr erfolgreiche und durchaus ernst zu nehmende Alternative, wenn es um die Ausstattung für den geplanten Winterurlaub geht.

Nehmen Sie nur einmal an, Sie hätten durch irgend einen dummen Zufall Ihre gesamte Ausrüstung verloren. Natürlich geht der erste Gedanke zum Neukauf der benötigten Ausstattung. Skier müssen sein, soviel ist klar, ebenfalls passende Stöcke und Skistiefel. Teuer genug, wenn Sie auf Qualität und ein ordentliches Label achten wollen. Doch allein mit dieser Ausrüstung könnten bestenfalls frierende Fotomodelle für eine paar Minuten auf die Piste gehen.

Wer sich nur auf die „Brettl“ konzentriert, verdrängt eben sehr leicht, was sonst noch alles nötig ist. Bei der weiteren Anschaffungen geht es oft richtig zur Kasse. Sinnvolle Funktionsunterwäsche gehört ebenso zur notwendigen Ausrüstung wie Skihose und –jacke (wenn es nicht gleich ein Overall sein soll). Dazu kommen Skibrille, Handschuhe, Socken, Schal, die Mütze und so weiter.

Natürlich muss man all das nicht neu erwerben, auch nicht auf einem Ski-Markt. Vieles kann auch vor Ort im Skigebiet ausgeliehen werden. Das macht auch Sinn, wenn man noch nicht weiß, ob man dem Wintersport treu bleiben wird oder in den nächsten Jahren vielleicht nach anderen Urlaubszielen Ausschau halten will. Zu den Vorteilen des Leihens gehört sicherlich, dass nicht sofort so viel Geld verloren geht wie bei einer Neuanschaffung – aber einige hundert Euro schmelzen bei einer Durchschnittsfamilie dabei doch weg. Hinzu kommt noch, das Kinder manchmal schon nach einem Jahr andere Größen brauchen.

Geld sparen beim Ski-Markt

Eine günstige Alternative zwischen Ausleihe und teurem Neukauf bieten hier ein Ski-Markt. Sie werden meist von lokalen SportvereinenSkitour Winterurlaub veranstaltet und sind so etwas wie preiswerte Verbrauchermessen im Kleinen, zumeist in Hallen, für die nur geringe Standmieten oder andere Kosten für die Verkäufer anfallen.

Wichtig ist aber, dass nichts alles angeboten wird. Bei guten Märkten achten die Veranstalter schon im eigenen Interesse darauf, dass kein defektes oder technisch unzureichendes Material angeboten wird. Bei einigen Märkten werden auch kostenlose Schätzstellen eingerichtet, bei der die angebotenen Wintersportgeräte und Schuhe von fachkundigem Personal überprüft werden können.

Ein kleiner Aufkleber des Skiclubs oder Veranstalter ersetzt zwar noch kein TÜV- oder GS-Zeichen in Sachen Sicherheit, aber Kontrolle ist auch hier der erste Schritt für einen Einkauf des Vertrauens. Außerdem kann man sich auf den Skimärkten zumeist auch von Fachleuten beraten lassen. Diese kennen sich auch mit dem Thema Ski-Preise aus.

Skimärkte, auf denen Gebrauchtes verkauft und gekauft wird, haben noch einen weiteren Vorteil. Anders als bei geliehenen Ausrüstungsteilen, die ja im ordentlichen Zustand zurückgegeben werden müssen, werden ganz besonders Kinder durch eine eigene Ausrüstung viel besser motiviert. Sportwissenschaftler und Erzieher haben beobachtet, dass es anders als bei vielen sonstigen Markenartikeln nicht darauf ankommt, etwas fabrikneu zu besitzen.

Vielmehr kommt bei gebrauchter Ski-Ausrüstung der so genannte Stonewashed-Effekt zur Geltung: Was schon benutzt und nicht mehr wie am ersten Tag aussieht, verwischt den Eindruck, dass man vielleicht noch Anfänger ist. Auf diese Weise steigern Einkäufe vom Skimarkt sogar das Selbstbewusstsein – und nicht nur bei den Kids.

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