Die Skistock-Länge – wichtig für die richtige Skitechnik
Die Skistock-Länge ist ein kleiner, aber wichtiger Bestandteil der richtigen und sicheren Skitechnik. Bei falscher Stocklänge ist eine kontrollierte Skiführung nicht gewährleistet. Ist der Skistock zu kurz, kommt es beim Stockeinsatz zu einer Innenlage des Körpers, so dass sich daraus eine stärkere Belastung des Innenbeines ergibt.
Beim Skistock-Kauf gibt es eine Methode, die man anwenden sollte, um die richtige Skistock Länge zu ermitteln. Vorab sollten noch gewisse Begrifflichkeiten kurz erläutert werden, damit das Ganze verständlicher wird. Der Skistock ist der Stab, der bei fast allen Skisportarten dem Abstützen, zum Aufrichten, zum Anschieben und der Gleichgewichthaltung dient. Der Skistock kommt paarweise zum Einsatz. Nur wenige Skisportarten verzichten auf die Skistöcke. Dies sind das Skispringen und das Fun-Carving.
Am Skistock befindet sich oben ein Griff, der mit einer Halteschlaufe versehen ist, damit man den Stock kurz loslassen oder locker hängen lassen kann, ohne dass er direkt zu Boden fällt. Am unteren Ende der Skistöcke befindet sich eine harte Spitze, die dem Einhaken im Schnee dient. Oberhalb dieser Spitze befindet sich der so genannte Teller. Dieser Teller verhindert, dass beim Stockeinsatz zu tief in den Schnee dringt. Da es unterschiedliche Einsatzzwecke der Skistöcke gibt, gibt es natürlich auch verschiedene Formen und Größen der Teller.
Hierbei wird der Skistock umgedreht und unterhalb des Stocktellers angefasst. Der Unterarm sollte eine waagerechte Haltung einnehmen. Für diesen Test benötigt man keine Skischuhe, er kann mit den normalen Straßenschuhen gemacht werden. Man sollte doch die Höhe der Skischuhe in die Berechnung mit einbeziehen. Für eine optimale Stocklänge sollte der Stock in Achsel- bis Schulterhöhe abschließen. Bei Herren, die zu den Hobbyläufern zählen, geht man von dem Richtwert: Körpergröße x 0,80 aus, bei sportlichen Langläufern rechnet man die Körpergröße x 0,85 für die optimale Stocklänge. Bei Frauen lautet die Formel: Körpergröße x 0,71, um die optimale Stocklänge zu ermitteln.
Skistock, Stockteller, Schlaufe und Skistöcke
Wem das alles zu theoretisch ist, kann auch auf Teleskopstöcke zurück greifen. Diese lassen sich in 2,5 bis 3 cm großen Schritten verschieben, so dass man, ganz gleich, welcher Skisportart man gerade nachgeht, immer die optimale Skistock Länge hat. Egal,
ob man die Buckelpiste oder die Tiefschnee-Piste hinunterfährt, der Stock kann genau in den benötigten Längen justiert werden. Ein Nachteil der Teleskopstöcke ist jedoch, dass sie meist um einiges schwerer als herkömmliche Skistöcke sind.
Auch bei Kindern sollten die Eltern bereits auf die korrekte Skistock Länge achten. Denn durch einen zu kurzen Stock, kann es beim Skifahren zu Verhaltungen kommen, die dann in den schlimmsten Fällen zu Haltungsschäden führen können. Oder einfach eine Mehrbelastung der Gelenke hervorrufen.
Nimmt der Nachwuchs an einem Skikurs teil, wird anfangs ohne Skistöcke unterrichtet, um die Verletzungsgefahr zu minimieren. Bei Kindern dient der Skistock der Regulierung des Gleichgewichts, zum Abstoßen auf ebener Fläche und am Lift sind sie notwendig. Bei Kindern wird die Skistock Länge nach der Formel: Körpergröße x 0,72 errechnet. Sollte das Ergebnis zwischen zwei Größen liegen, kann in diesen Fällen der Griff nach den größeren Skistöcken gehen.
Bei der Wahl der Skistöcke bei Erwachsenen sollte man auch überlegen, welche Skisportart der Einzelne betreibt. Denn aufgrund der vielfältigen Skiangebote gibt es auch für Skistöcke verschiedene Kriterien. So gibt es Skistöcke im Bereich Alpin, im Bereich Alpin für Kinder und für die nordischen Wintersportarten. Neben all dem vorstehend genannten sollte man aber auch er richtigen Ski-Länge Beachtung schenken.































