Die Skistock-Länge – was ist zu beachten?
Der Ski-Stock ist ein wichtiges Hilfsmittel beim Alpinen-Skifahren und natürlich auch beim Langlauf. Die Skistock-Länge berechnet sich aus 0,72 x Körpergröße. In den Schnee eingestochen sollte der Unteram beim Greifen des Stockes waagerecht sein. Um unterschiedliche Längenvarianten, die insbesondere bei verschiedenen Pisten wie Buckelpiste, Tiefschnee, von Bedeutung sind, gibt es Teleskop-Stöcke.
Beim Langlauf berechnet sich die richtige Ski-Stocklänge aus 0,85 x Körpergröße. Praktisch sollte hier die Oberkante des Stockes in etwa auf Achselhöhle sein. Beim alpinen Ski wird er bei der Abfahrt nicht notwendigerweise benötigt. Beim Erlernen der Skitechniken ist er aber ein nahezu unerlässliches Hilfsmittel. Er wirkt hier gleichgewichtsregulierend.
Durch Einsatz des Skistockes wird die korrekte Körperhaltung besser und schneller umgesetzt. Nicht zu vernachlässigen ist dabei die psychologische Stütze, die er darstellt und wofür ebenfalls die richtige Skistock-Länge von Bedeutung ist. In ähnlicher Weise gilt dies auch für die Ski-Länge. Beim Überbrücken flacher Passagen sind sie ebenfalls Gold wert und beim Anstehen an den Liften eine unerlässliche Hilfe.
Der Ski-Stock besteht im wesentlichen aus dem Stockrohr, dem Griff mit Schlaufe und dem Teller. Gute Stöcke haben einen ergonomisch geformten Griff und sollten gut in der Hand liegen. Bestehen tut der Griff bei billigen Modellen aus einfachen, glatten und harten Kunststoff. Besser sind solche aus wärmeisolierendem Schaum und anderen handfreundlichen Oberflächen.
Die Textilschlaufe sollte individuell auf die Hand einstellbar sein und ist mit einer Überlastungssicherung am oberen Ende des Griffs befestigt. Die Überlastungssicherung löst beim Hängenbleiben des Stocks die Schlaufe vom Griff und schützt so vor Hand- oder Armverletzungen. Neben der richtigen Einstellung der Skibindung können damit viele Unfälle vermieden werden. Den besten Schutz liefern bei den Skistöcken und Schlaufen sogenannte Automatikschlaufen wie Autolock, Trigger und ählniches. Diese Ausführungen findet man in der Regel bei den teuren Modellen.
Das Stockrohr ist ein Sicherheitsrohr aus hochfesten, leichtem Aluminium, teilweise in Verbindung mit Carbon. Reine Carbon-Rohre sind leichter, was sich aber auch im Preis bemerkbar macht.
Der Stockteller hat die Aufgabe das Einsinken des Stockes beim Einstechen in den Schnee zu verhindern. Er sollte auswechselbar sein. Der Stockteller muss stabil genug sein um den Aufstoßdruck zu widerstehen und flexibel genug um den Einsteckstoß abzufedern. Die Teller bestehen aus entsprechenden Kunststoffen.
Die Skistock-Länge beim Langlauf
Der Skistock muss beim Langlauf weitaus höheren Anforderungen genügen, da er hier entscheidend zur Fortbewegung eingesetzt wird. Hier ist die perfekt abgestimmte Kraftübertragung ein hoher
Leistungsträger. Auch führen schlechte und nicht individuell angepasste Stöcke zu Überlastungen und Verspannungen. Der Griff sollte bei den Langlauf-Stöcken auf jeden Fall komfortabel sein. So kommen Oberflächen aus Kork oder hochwertigen Kunststoffen zum Einsatz, die sich in Verbindung mit weichen Unterfütterungen aus hochwertigen Kunststoffen ergonomisch der Hand anpassen.
Damit die Hand eine bessere Verbindung zur Kraftübertragung mit dem Stock hat, bieten sich die innovativen Schlaufensysteme besonders an, da hier die Schlaufe nicht zwischen Hand und Stock geführt wird und die Hand damit den Griff ganz umschließen kann. Beim Langlauf machen sich die teueren Carbon – Stockrohre durch ihr geringes Gewicht bei hoher Festigkeit bezahlt.
Zur Stock-Spitze ist beim Langlauf noch anzumerken, daß diese auch wirklich spitz sein sollte, um hohe Sicherheit für einen präzisen Einstich in den festgewalzten Schnee zu gewährleisten. Die Möglichkeit zum Spitzenwechsel sollte außerdem gegeben sein.































