Die Ski-Ausrüstung – Ski, Schuhe, Brille, Helm, Stöcke
Eine Ski-Ausrüstung ist, wenngleich sehr umfangreich, überaus wichtig um mit Spaß und Sicherheit den Vergnügungen des Wintersports nachzugehen und dabei viel Freude zu haben. An erster Stelle stehen die Schuhe, die aus verstärktem Plastik gefertigt und auf die jeweilige Disziplin ausgelegt sind. Eine Erhöhung der Schuhsohle erlaubt Druck auf den Ski auszuüben, dabei darf ein maximaler Abstand zwischen Schuhsohle und Fuß nicht überschritten werden. Die Handschuhe sind entweder aus Leder oder aus einem synthetischen Material. Auch hier gibt es Unterschiede bezüglich der Disziplin. Für Slalomfahrer werden schon seit einigen Jahren speziell entwickelte Handschuhe mit Plastikverstärkung angeboten, die bei den Konsumenten auf reges Interesse gestoßen sind.
Eine Ski-Brille schützt die Augen des Skifahrers vor Witterungseinflüssen, aber auch vor blendendem Licht und Luftzufuhr auf Grund der hohen Geschwindigkeit. Die Brille sollte immer, egal welche Bedingungen herrschen, eine gute und kontrastfreie Sicht gewährleisten. Brillen werden in unterschiedlichen Formen angeboten und manche sind mit verschiedenfarbigen Linsen versehen.
Der Helm ist nur bei den Disziplinen Abfahrt und Super-G Pflicht, wird aber auch in anderen Disziplinen getragen. Als Freizeitsportler sollte man auf jeden Fall einen Helm tragen, um das Verletzungsrisiko bei einem eventuellen Unfall zu begrenzen.
Die Stöcke sind unterschiedlich und richten sich wiederum nach der Disziplin. Einige Stöcke sind gekrümmt, damit sie sich besser dem Körper anpassen um den Luftwiderstand zu minimieren, andere dagegen sind gerade und besitzen einen Plastikschutz über dem Griff. Die erst genannten werden bei der Abfahrt und im Super-G eingesetzt, die anderen beim Slalom-Ski.
Wichtigster Teil des Equipment – die Ski
Die eigentlichen Ski sind aus unterschiedlichen Materialien hergestellt. Die Art des gewählten Modells ist besonders von der Beanspruchung abhängig. Die Länge, Breite und Form der Bretter sind je nach Disziplin sehr unterschiedlich und von ihnen hängt das Fahrverhalten ab. Bei Sportlern müssen diese Maße bestimmten Regeln entsprechen.
Zu beachten ist, dass die Metallkanten des Ski regelmäßig geschliffen werden, denn nur dann greift der Ski auch in eisigen Kurven. Ski Anzüge werden heute in allen möglichen Farben und Formen angeboten und Freizeitfahrer sollten darauf achten, dass die Stoffe Wasser undurchlässig sind.
Für Profis gibt es eng anliegende Rennanzüge, die den Luftwiderstand reduzieren, aber dennoch eine Mindest – Luftdurchlässigkeit aufweisen müssen. Es gibt Polsterungen, die unter dem Skianzug getragen werden dürfen. Im Slalom wird häufig ein Rückenschutz aus Plastik verwendet, beim Slalom sind Arm-, Knie- und Schienbeinschoner gängig. Zuletzt werden noch Bindungen benötigt, die der Befestigung der Schuhe auf dem Ski dienen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass der maximale Abstand zwischen Skischuhsohle und Lauffläche nicht überschritten werden. Die Sicherheits-Bindungen lösen sich automatisch, wenn eine zu starke Drehung ausgeführt wird oder ein harter Schlag auf den Ski trifft.
Eine derartige Ski-Ausrüstung verschafft zusätzliche Sicherheit bei einem eventuellen Unfall. Für Freizeitsportler und Anfänger, die sich nicht sicher sind, welche Ausrüstung für sie geeignet ist, empfiehlt sich ein Besuch im Fachgeschäft. Hier können Fachleute eine kompetente Beratung geben und die Ausrüstung auf die individuellen Bedürfnisse auslegen. Denn abhängig ist die Ausrüstung von vielen Kriterien:
- Welchen Wintersport möchten man ausüben?
- Fährt man nur gelegentlich im Urlaub Ski – oder regelmäßig.
- Welche eigenen Anforderungen stellt man an sich selbst?
Es gibt noch viele weitere Überlegungen, die wichtig sind um die Frage zu beantworten: Welche Ausrüstung ist die richtige und insbesondere welche Ski-Bekleidung sollte man wählen.
Alle Arten von Ski-Bekleidung haben in den letzten Jahren den einen oder anderen Modetrend erlebt und innerhalb der gesamten Modebranche gleichzeitig einen wachsenden Stellenwert gewonnen und vermehrte Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Neben der Zweckmäßigkeit sind heute besonders auch äußere Eleganz und Multifunktionalität von großer Wichtigkeit. Die Kleidung für Skifahren und Snowboarden ist in den letzten Jahren sukzessive immer größeren modischen Impulsen ausgesetzt.
durch einen Helm geschützt werden. Ein Ski-Anzug der aus separater Jacke und Hose besteht. Häufig wird die „Zwiebeltechnik“ benutzt, was bedeutet, dass verschiedene Lagen übereinander angezogen werden. Unter der Ski-Jacke wird häufig eine Fleece Jacke getragen, um Wärme zu speichern. Ski-Unterwäsche besteht aus einem langärmeligen Unterhemd und einer lange Unterhose, die an Strumpfhosen erinnert.
Die Ski-Jacke ist zweifellos ein wesentlicher Bestandteil jeder Skiausrüstung und deren Kauf stellt jeden Sportler vor eine Entscheidung, die sich nachhaltig auf das Freizeitvergnügen auswirkt. Wie auch in anderen Bereichen sieht sich der Kunde einer nahezu unüberschaubaren Auswahl gegenüber. Es werden Ski-Jacken in verschiedenste Preisklassen und Marken angeboten.
Fleecefutter als Ersatz für einen Pullover tragen oder aber die Jacke, bei milderer Witterung, ohne Futter. Eine weitere Variante ist die Möglichkeit des Abzippens der Ärmel oder auch der Kapuze, womit die Jacke ein breiteres Verwendbarkeitsspektrum erhält. Die Jacke kann somit auch mit anderer Kleidung kombiniert werden, was bedeutet, dass sie nicht ausschließlich bei Skifahren, also im Freizeitbereich getragen werden kann.
Wer eine gute Ski-Hose sucht, sieht sich mit einem schier unüberschaubaren Angebot konfrontiert. Die Preisspanne reicht von knapp 40 Euro bist nahezu unendlich. Längst hat die Hochtechnologie neue Materialien wie Gore-Tex®, Cordura®, oder Thinsulate® entwickelt, die hinsichtlich der Wetterfestigkeit und der Isolation gegen Kälte bei gleichzeitiger Luftdurchlässigkeit den dick wattierten Nylon-Skianzügen von früher weit überlegen sind. Auch die umweltgerechte Fertigung und Verwendung von gesunden Materialien ist uns wichtig.
Sicherheitsbekleidung, Zelt-Materialien und ähnliches. Gemessen wird die Höhe der Wassersäule in Metern (genau genommen also der Druck), die auf einem Gewebe lastet, bevor es Feuchtigkeit durchlässt. Ab einem exakt bestimmten Wert gilt das Gewebe als wasserdicht. Für Regenkleidung beispielsweise ist dieser Wert 1,3 m nach DIN.
So manche Skifahrerin und so mancher Skifahrer fragt sich vielleicht, ob es sinnvoll ist, beim Skifahren einen Ski-Helm zu tragen. Ganz klar ist, dass er der Sicherheit des Skifahrers dient und Vorsicht in der Regel besser ist als Nachsicht. Auch Snowboardern ist ein Helm zu empfehlen. Heute sind die Helme im Gegensatz zu früher wesentlich leichter und vielseitig gestaltet.
Motorradhelm von großer Wichtigkeit. Die gute Passform ist die Versicherung für den Skifahrer und die Skifahrerin.
Der Ski-Stock ist ein wichtiges Hilfsmittel beim Alpinen-Skifahren und natürlich auch beim Langlauf. Die Skistock-Länge berechnet sich aus 0,72 x Körpergröße. In den Schnee eingestochen sollte der Unteram beim Greifen des Stockes waagerecht sein. Um unterschiedliche Längenvarianten, die insbesondere bei verschiedenen Pisten wie Buckelpiste, Tiefschnee, von Bedeutung sind, gibt es Teleskop-Stöcke.
Leistungsträger. Auch führen schlechte und nicht individuell angepasste Stöcke zu Überlastungen und Verspannungen. Der Griff sollte bei den Langlauf-Stöcken auf jeden Fall komfortabel sein. So kommen Oberflächen aus Kork oder hochwertigen Kunststoffen zum Einsatz, die sich in Verbindung mit weichen Unterfütterungen aus hochwertigen Kunststoffen ergonomisch der Hand anpassen.
Die Skibindung ist ein entscheidender Teil des Skis, da er Verbindung des Skischuhs mit dem Ski herstellt. Es gibt dabei verschiedene Arten von Bindungen, die je nach Skisportart unterschiedlich konzipiert sein müssen. So ist die Befestigungsart beim Langlauf eine andere als bei den alpinen Sportarten. Beim Langlaufen und beim Telemarken werden die Schuhe nur mit der Schuhspitze am Ski fest gemacht, so dass die Ferse genügend Bewegungsfreiheit besitzt. Bei den alpinen Skisportarten sind die Schuhspitzen und auch die Fersen fest mit dem Ski verbunden.
Fehlauslösungen führen. Bei einer zu weich eingestellten oder bei wiederholten Schlägen innerhalb kürzester Zeit auf den Ski, kann eine Fehlauslösung verursacht werden. Durch die Schläge kann sich diese nicht vollständig rekalibrieren, so dass ein eventuell nachfolgender Schlag ein Auslösen verursacht.
Zu den großen Geheimnissen des Wintersports gehörte von Anfang an das Thema Ski-Wachs. Für Anfänger und Außenstehende kann die erste Begegnung mit den Mysterien vom richtigen Wachsen durchaus den Anschein von Alchemie erwecken. Gerade die großen Stars wachen eifersüchtig darüber, dass nichts von dem verraten wird, was sie für ihr allein selig machendes Wachsverfahren halten. Kein Rezept ist zu verschroben, kein Zutaten-Mix von Bitumen bis zu Hirschfett unmöglich. So wird es jedenfalls sehr gern erzählt.
Temperaturbereiche entwickelt. Die Temperaturangaben beziehen sich dabei sowohl auf den Schnee als auf die Luft. Da sich die Temperaturen aber gerade bei Abfahrten stark verändern können, sollte für die Wahl des richtigen Wachses an mehreren Punkten der gesamten Strecke gemessen werden.: Wenn der Schnee im Schatten und an der Oberfläche eine Temperatur um 0° oder tiefer hat, kann man davon ausgehen, das diese Temperatur auch dann gehalten wird, wenn die Lufttemperatur während des Tages ansteigt.
Das Optimieren der Seitenkanten eines Ski geschieht mittels eines Kantenschleifer, der dafür sorgt, dass die Ski schneller und genauer greifen. Das ist besonders bei härteren Schneeoberflächen wichtig. Aber auch im normalen Einsatz ist der Zustand der Seitenkanten mit einem guten Profil bei Autoreifen vergleichbar. Je besser und störungsfreier der Griff, umso sicherer die Fahrt.
Schleifmaschine. Abschließend ist dann nur noch die Schärfung mit einer Stahlfeile erforderlich.
Das richtige Ski-Zubehör ist für jeden Winterurlaub neben der Unterkunft und dem eigentlichen Ski sehr wichtig. Vor allem das Material und die Verarbeitung sind dabei wichtig, damit Unfälle vermieden werden können.
Overall und Zweiteiler wählen. Wobei die Kombinationen aus Jacke und Hose weitaus bequemer sind. Was sich spätestens bei der ersten Pause in einer Skihütte zeigt. Für Kinder wird allerdings empfohlen sich für einen Overall zu entscheiden. Da die Kleinsten doch häufiger Stürzen, wird so vermieden, das sie Schnee unter die Kleidung bekommen.
Aber auch den Kopf und vor allem die Augen sollten gut geschützt sein. Tragen kann man eine normale Sportbrille mit Lichtschutzfaktor, da in den Bergen die Sonne doch recht intensiv scheinen kann.


















