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Winteraktivität Ski-Sport – Langlauf, Abfahrt und Skispringen

piste skifahrerDer Skisport in seiner Gesamtheit unterteilt sich in drei grosse Bereiche: Langlauf, Abfahrtslauf und das Skispringen. Die beiden ersten Kategorien sind auch für Hobbysportler geeignet. Für das Skispringen benötigt man dagegen viel Training und eine Mitgliedschaft in einem Skiclub. Und ob man ein wirkliches Talent ist, erweist sich erst nach einem harten Training, welches schon im Kindesalter von etwa 10 Jahren begonnen werden sollte.

Beim Langlauf, welcher auch für Anfänger im höheren Alter geeignet ist, benötigt man die Ski, Skistiefel, einen Anzug, Skistöcke und eine Karte vom Skigebiet. Auch der nichtgeübte Sportler erlernt die Technik recht schnell. Stürze und Verletzungen treten bei dieser Sportart recht selten auf. Allerdings ist man davon abhängig, das auch im Skigebiet die Spuren, sogenannte Loipen, vorbereitet sind. Will man nicht in den Loipen laufen, sondern individuell seinen Weg planen, so empfiehlt es sich, das man Wanderski benutzt. Diese sind bis zu 60 mm breit, im Gegensatz zu den Langlaufski mit 45 mm, und können auch im ungespurten Schnee genutzt werden.

Der Skilanglauf ist ein Ausdauersport, da man meist mehrere Stunden unterwegs ist. So eignet er sich auch hervorragend für Skiwanderungen. Nur die Verpflegung sollte man dabei nicht vergessen, welche sich gut in einem Rucksack unterbringen lässt.

Eine Unterart beim Skilanglauf ist das Biathlon. Auch dieser Sport darf nur im Verein trainiert werden, da zum Skifahren noch der Gebrauch einer Schusswaffe dazu kommt.

Kombinations-Wettkämpfe im Ski-Sport

Für den Wettkampf Ski-Sport gibt es auch die Kombination aus Skispringen und Langlauf. Genannt wird diese Sportart nordische Kombination. Die Einzelergebnisse aus Springen und dem Lauf werden in Punkten gerechnet, zusammengefasst und die höchste Punktzahl entscheidet über den Sieg.skifahrer wettkampf piste

Die Abfahrt ist schon um einiges rasanter als der Langlauf. Zusätzlich zu dem Zubehör vom Skilanglauf wird empfohlen eine Skibrille zu tragen. Denn der Fahrtwind kann sehr empfindlich auf die Augen wirken. Meist benötigt man auch einen Skipass und eine Karten für den Skilift. Auch die Ski sind anders. Hat man beim Langlauf Ski, welche durchgehend die selbe Breite besitzen, so benötigt man beim Abfahrtslauf Ski mit schlanker Taille, welche auch kürzer sind, als Langlaufski. Ist man Anfänger im Abfahrtslauf, so ist es ratsam, Skiunterricht zu nehmen. Dort lernt man die richtige Körperhaltung, Bewegungsabläufe und macht die ersten Abfahrten in Begleitung des Skilehrers. Die Kurse, eingeteilt nach Können, werden vom Tageskurs bis hin zu einer Woche Unterricht angeboten und bei Kindern nach Alter eingeteilt.

Doch auch beim Abfahrtslauf gibt es noch Unterschiede. Die einen, meist Anfänger, bevorzugen eine recht ruhige Abfahrt. Diese ist weniger von Verletzungen geprägt und nicht so Kraftintensiv. Die schnellere Abfahrt, auch Carven genannt, erfordert ein weitaus höheres Können beim Skifahrer. Dazu wird dem Sportler konditionell auch sehr viel abverlangt. Dies sind aber nur recht kurzzeitige Anstrengungen, da man sich auf dem Weg nach oben im Skilift etwas erholen kann.

Doch bei allen Arten von Wintersport ist es wichtig, das man die richtige Ausrüstung hat. Diese bekommt man im Fachhandel mit einer professionellen Beratung. Aber auch hier gilt, das man nicht gleich kaufen sollte. Ein Preisvergleich lohnt sich immer und oftmals sind Angebote im Internet weitaus preisgünstiger.

Trend Wintersport – Aktivität auf Schnee und Eis

winter wintersportAlle Arten von Wintersport erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Was bedeutet eigentlich dieser Begriff? Er ist ein Sammelbegriff für alle Sportarten auf Eis und Schnee und wird daher hauptsächlich im Winter betrieben. Jedes Jahr zieht es immer mehr Menschen in die Skigebiete.

Bekannte Orte, an denen Wintersport betrieben wird liegen in Österreich, der Schweiz, in Frankreich, Deutschland und Italien zu finden. In den betreffenden Gebieten tummeln sich über die Wintersaison Tausende von Skifreunden und gehen den unterschiedlichsten Sportarten nach.

Zu den Wintersportarten auf dem Schnee zählen: Biathlon, Ski Alpin, Ski Nordisch, Snowboard oder Monoski, Telemarken, Skilanglauf, Extremskifahren, Triathlon, Orientierungsläufe, Firngleiten, Fun-Carving und Freestyle-Skiing.

Zu den Sportarten auf dem Eis zählen die Bobsportarten, Eiscurling, Eishockey, Eisklettern, Eisangeln, Eissegeln, Eisrennen, Eiskunstlauf, Rodeln und Rennrodeln, Eisspeedway und Shorttrack.

Zu den Schneesportarten zählt Ski Nordisch, was ein Sammelbegriff für die Sportarten ist, welche in Skandinavien entstanden sind. Dazu zählen Skilanglauf, die Nordische Kombination und das Skispringen. Die Nordische Kombination besteht aus Skispringen und Langlauf und zählt zu den Disziplinen bei den Weltmeisterschaften. Diese Weltmeisterschaften werden bereits seit 1924 durchgeführt.

Das Snowboard zählt zu den Wintersportgeräten, mit denen man einen Abhang in einer bestimmten Schwungtechnik herunter fährt. Beim Skifahren steht der Abfahrer auf zwei Skiern, beim Snowboardfahren steht man mit beiden Füßen auf nur einem Brett. Snowboarden kam erst in den 1990er Jahren in Mode und erlebt seitdem einen explosiven Anstieg an Anhängern.

Beim Biathlon handelt es sich um eine Kombinationssportart, die aus den Wintersportarten Skilanglauf und Schießen besteht. Die Wettkämpfe werden werbewirksam im Fernsehen übertragen und erfreuen sich auch einer großen Anhängerschaft.

Neuheit Extrem-Skifahren

Das Extrem-Skifahren zählt ebenfalls zu einer beliebten Art des Wintersports. Beim Extremskifahren wird auf extrem steilem und unwegsamem Gelände Ski gefahren. In der Regel steigt der Extremskifahrer bis hoch auf einen Gipfel eines Berges und tritt dann die Abfahrt über Tiefschneefelder und Eisrinnen an. Teilweise sind diese Abfahrten mit Sprüngenextrem-skifahren abfahrt verbunden, da dem Skifahrer auch Felsen oder Büsche in den Weg kommen können. Extremskifahrer bewegen sich abseits der kontrollierten und markierten Skipisten, was als hochalpines Wintersportgebiet bezeichnet wird. Die Gefahr, dass der Extremskifahrer von Lawinen, die er teilweise selbst auslöst, verschüttet wird, ist recht groß.

Auch bei Stürzen, bei denen er auf Felsen aufprallt, kann der Extremskisportler sich schwer verletzen. Daher ist für diese Wintersportler das Tragen von Protektoren und eines Sporthelms unverzichtbar. In dieser Disziplin gibt es ebenfalls Wettkämpfe, bei denen bestimmte Strecken mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden gefahren werden.

Aktivitäten auf Eis sind für viele Menschen eine beliebte Tätigkeit. So ist das Curling eine Sportart, die dem Boule oder dem Boccia ähnelt. Beim Curling versuchen zwei Mannschaften, die aus jeweils vier Spielern bestehen, ihre Curlingsteine ganz nah an den Mittelpunkt des Zielkreises auf der Eisbahn zu spielen.

Eine weitere Wintersportart ist das Eishockey. Es zählt auch zu den Mannschaftssportarten und wird auf einer Eisfläche gespielt. Ziel bei diesem Spiel ist, den Puck, eine kleine Hartgummischeibe, in das Tor der gegnerischen Mannschaft zu befördern. Eishockey entstand bereits im 18. Jahrhundert in Kanada. Hier spielten britische Soldaten auf Schnee und Eis.

Ganz gleich, welchen Sport man für sich auswählt, er sollte Spaß machen und den eigenen finanziellen Möglichkeiten angemessen sein. Beherrscht man diesen noch nicht, bietet sich ohnehin der Besuch einer Skischule an, wo man das Skifahren in allen Schwierigkeitsstufen erlernen kann.

Tips zur Skischule – Angebote, Preise und Empfehlungen

SkischuleWenn man mit dem Skifahren beginnen möchte, ist der Besuch einer Skischule der einfachste Weg. Manche Menschen stellen sich anfangs die Frage, wie man es am Besten lernen kann und steigen dann auf die Bretter, versuchen ihr Glück und haben damit wenig Erfolg. Doch die meisten ziehen eine professionelle Anleitung durch eine Skischule vor. Doch wie finde ich eine gute, die exakt meinen Bedürfnissen und Vorstellung entspricht oder diesen zumindest nahekommt?

Zunächst sollte man sich im Bekanntenkreis umhören, ob jemand schon einen entsprechenden Kurs besucht hat und wie zufrieden man damit war. Auch Reisebüros bieten Kurse an, da sie mit einer bestimmten Anbieter in den angefahrenen Urlaubsgebieten zusammenarbeiten. Eine weitere Möglichkeit ist die Recherche über das Internet.

Was macht nun eine gute Skischule aus?

Das ist sicherlich nicht nur der Preis. Wichtiger ist es, wie die Kurse gestaltet sind und welche Leistungen geboten werden. Ist man wirkliche blutiger Anfänger so empfiehlt es sich einen mehrtätigen Kurs zu belegen. Kann man schon Skifahren und will seine Kenntnisse etwa nach einer mehrjährigen Pausen wieder auffrischen, so genügt sicherlich auch ein Tages- oder Wochenendkurs. Hier gilt auf jeden Fall, das man vergleichen muss. Denn jede Skischule hat neben den eigentlichen Kursen noch andere Angebote für die Schüler im Programm, die sich stark unterscheiden können. Technisch gut ausgerüstete Schulen ermöglichen es den Kursteilnehmern sogar, ihren Fortschritt durch eine videobasierte Analyse während und am Ende des Kurses zu verbessern.

Wer gerne sein Kind in einer Skischule anmelden möchte sollte beachten, daßs meist erst Kinder ab drei beziehungsweise vier Jahren an einem Skikurs teilnehmen können. Das maximale Alter für die Teilnahme von Kindern liegt gemeinhin bei etwa 14 Jahren.

Viele Schulen bieten auch Kurse zu verschiedenen Sportarten an. So gibt es Kurse für den Abfahrtslauf, Langlauf, Snowboarden und bei manchen sogar für Skispringen.

Was bietet eine Skischule noch?

So manche Skischule bietet einen Verleih für Skiausrüstung. Benötigt man diese, so sollte das gleich bei der Buchung vermerkt werden. Auch Kurse für Teenager bieten viele Veranstalter an. Da liegt es nah, dies gleich mit einer Klassenfahrt zu verbinden. Auch dafür haben viele Anbieter individuelle Angebote für Schulklassen.kinder-skischule Zu denkinder skischule Gruppenkursen, welche zwischen einem und fünf Tagen gehen, gibt es auch Einzelunterricht. Bucht man diesen bei einem Anbieter seiner Wahl, so geht man mit dem Skilehrer allein auf die Piste. Dieses Angebot ist besonders für Menschen, die sich in einer Gruppe mit fremden Menschen etwas schwer tun. Aber auch für Individualisten ist so ein Einzelkurs zu empfehlen, da dort doch so mancher Trick gezeigt wird, was in einer Gruppe nicht unbedingt möglich ist.

Neben den sportlichen Kursen bieten manche Skischulen auch besondere Events an. Da wäre der, in vielen Regionen bekannte, Skifasching an erster Stelle zu nennen. Aber auch das Nachtskifahren erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Doch auch gemütliche Hüttenabende, Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten der Umgebung werden von vielen angeboten.

Die Schulen arbeiten aber nicht nur in der Wintersaison. Auch im Sommer bieten sie viele Möglichkeiten für Sportinteressierte. Der neue Trend, das Nordic Walking, wird von vielen angeboten. Auch Wanderungen für Kindergruppen mit dem Ziel, die Natur besser kennenzulernen, stehen auf dem Programm.

Was aber sicherlich bei jedem Anbieter in den beliebten Urlaubsgebieten am wichtigsten ist, ist das frühzeitige Buchen, insbesondere wenn es um einen Anfänger-Skikurs geht. Denn was bringt der erste Skiurlaub, wenn man niemanden hat, der einem das Skifahren beibringt.

Empfehlung Anfänger-Skikurs

Anfänger-Skikurs TeilnehmerWer sich heutzutage entschließt, mit dem Skifahren zu beginnen, sollte zunächst einen Anfänger-Skikurs besuchen. Jedem stehen viele attraktive Möglichkeiten offen und eine große Auswahl an Schulen bietet derartige Kurse an. Oder anders formuliert: Praktisch jede hat einen einen derartigen Kurs für Einsteiger im Programm. Diese ermöglichen Anfängern jeden Alters, vom kleinen Kind, das vielleicht gerade erst Laufen gelernt hat, bis hin zu älteren Menschen, die im „dritten Lebensabschnitt“ noch etwas Neues und Aufregendes anfangen möchten, das Skifahren zu erlernen.

Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, wurde ein breites Spektrum an Kursen eingerichtet, darunter auch so mancher Anfänger-Skikurs: Diese sind zum einen unterteilt nach Einzelstufen für diejenigen, die noch nie auf Skiern gestanden haben, für diejenigen, die wieder einsteigen wollen und für diejenigen, die besondere Bedürfnisse haben aufgrund einer geringfügigen körperlichen Einschränkung oder weil sie sich möglicherweise noch nicht so recht trauen. Für letztere im Speziellen werden maßgeschneiderte Einzelkurse angeboten, bei denen individuelle Betreuung im Vordergrund steht.

Für die ersten beiden Kategorien werden Gruppen- und Einzelkurse angeboten. Dabei wird des weiteren nach Altersstufen unterschieden. Zudem kann auch berücksichtigt werden, wenn beispielsweise eine Gruppe von Freunden, ein Paar oder eine Familie zusammen einen Kurs buchen und sich nicht anderen anschließen möchte. Die Preise werden nach eingehender Beratung und Festlegung eines Kurses individuell vereinbart. Eine ersten Probestunde, sofern diese gewünscht wird, soll unter anderem dazu dienen, dass ersichtlich wird, ob Skilehrer und Gruppe beziehungsweise Lernender zusammenpassen, also das „Feeling“ stimmt.

Was beim Anfänger-Skikurs beachten?

Es ist unerlässlich, dass in jedem Ski-Kurs zwischen dem Lehrer und der Gruppe beziehungsweise dem Einzelschüler ein gutes Verhältnis besteht, das geprägt ist von gegenseitigem Vertrauen. Schließlich soll ein optimaler Erfolg gewährleistet sein. Die Probestunde ist stets kostenlos. Stellt sich dabei heraus, dass der Skilehrer nicht ganzSkikurs Anfänger „passt“- was im übrigen äußerst selten der Fall ist, da nur sehr erfahrenen Mitarbeiter Kurse geben und diese auf die Gruppe passend ausgewählt werden- wird selbstverständlich ein Alternativlehrer gestellt und eine weitere Stunde ist kostenfrei.

In den Anfängerkursen, die zudem von unterschiedlicher Dauer sind, soll eine erste Einführung in den Sport gegeben werden, auch die nötige Theorie wird vermittelt. Im Vordergrund stehen dabei Spaß und Sicherheit. Der Einsteiger soll ein Gefühl für die Piste bekommen und nach Beendigung des Kurses in der Lage sein, sich relativ sicher auf dieser zu bewegen. Denn erst dann kann schließlich der Pistenspaß beginnen!

Skifahren ist in den letzten Jahrzehnten von einer relativ exklusiven und auch stark saisonal und geographisch beschränkten zur Massensportart geworden. Dies hängt zum einen damit zusammen, dass zahlreiche neue Ferienregionen erschlossen oder aber für den Skisport ausgebaut wurden. Zum anderen haben Wohlstand, Körperbewusstsein und Freizeitorientierung der Deutschen stark zugenommen.

Die Deutschen möchten Ihre Freizeit sinnvoll nutzen, und dies in mehrerer Hinsicht: Der Urlaub soll eine Synthese darstellen von Erholung, körperlicher Betätigung, einem ungewohnten Umfeld und Spaß. Skifahren führt in die Berge, macht fit und bietet viele weitere Erholungsmöglichkeiten.

Zum Ski-Kurs – Anfänger, Teilnehmer, Schulen

Skipiste Ski-KursFür ungeübte Sportler oder komplette Neulinge ist ein Ski-Kurs zum Erlernen des Skifahrens eine ideale Lösung. Nicht nur Einsteiger profitieren davon enorm, sonder auch die „alten Hasen“ können bei einer derartigen Veranstaltung ihre Technik verbessern.

So gibt es zahlreiche Unternehmen, die in den bekannten Wintersport-Gebieten ein enormes Programm im Bereich Ski-Kurs und Unterricht anbieten. Diese Unternehmen können aufgrund ihrer Größe, da sie in mehren Orten ihre Dienste anbieten, ganz anders als die ortsansässigen Schulen kalkulieren. Die Preise bei diesen für einen Kurs sind in der Regel günstiger als bei einer kleinen Ski-Schule vor Ort. Als Vergleich kann man in diesem Falle auch eine Supermarktkette nennen, die gegen einen kleinen Tante-Emma-Laden antritt. Die Preise im Supermarkt sind natürlich viel günstiger als bei der guten Tante Emma.

Die Ski-Kurse werden meist vormittags angeboten, die Dauer der Teilnahme kann sich zwischen zwei und zwanzig Stunden belaufen. Meist wird dieser auf ein bis sechs Tage verteilt, so dass nicht innerhalb kurzer Zeit zuviel Neues auf den Einsteiger zukommt. Die Gruppen sind zwischen vier und zwölf Teilnehmern groß, so dass für den Skilehrer immer noch einer guter Überblick über die einzelnen Schüler bleibt. Damit noch genügend Zeit verbleibt, das in der Schule Erlernte sozusagen in die Tat umzusetzen, finden viele Kurse meist am Wochenanfang statt.

Um dem Teilnehmern den Einstieg und das Lernen zu erleichtern, werden die Kurse in verschiedene Kategorien eingeteilt. So gibt es zum einen die Anfänger, sprich Teilnehmer, die zum ersten Mal auf Skiern stehen. Das zweite Niveau sind die fortgeschrittenen Anfänger. Sie können die blauen Pisten sicher befahren. Die Kategorie drei fühlt sich auf den blauen und roten Pisten bereits sicher und in der Kategorie vier werden die guten Skifahrer eingeordnet, also diese, die alle Pisten sehr gut fahren können.

Wie findet man einem Ski-Kurs?

Im Zeitalter des Internets besteht für den Ski-Kurs-Teilnehmer die Möglichkeit, diesen online von zu Hause aus vorab zu buchen. Er gibt im Buchungsprozess die Kategorie ein, in die er eingestuft werdenSkifahrer Skischule möchte. Am Wintersportort selbst wird durch die Skilehrer meist noch geprüft, ob die angegebene Kategorie für den Teilnehmer auch die richtige ist.

Viele Skischulen bieten ihren Teilnehmern bereits einen integrierten Ausrüstungsverleih an um, um diesen das Skifahren lernen zu erleichtern. Hier kann der Skifahrer seine Ausrüstung für die Dauer seines Urlaubs mieten, so dass er seine Kosten für den Urlaub dadurch minimieren kann. Was selbstverständlich jeder braucht, was es in der Regel nicht zu leihen gibt, ist taugliche Wintersportbekleidung.

Eine gute Ski-Schule verfügt über einen eigenen Parcours und Hang, auf denen die Schüler ihr Können unter Beweis stellen können.

Mittlerweile werden im Internet bereits virtuelle Skikurse angeboten, die in verschiedenen Lektionen dem Zuschauer die Grundlagen des Alpinen Skilaufens vermitteln sollen. Neben der genauen Übungsbeschreibung werden die einzelnen Bewegungsabläufe in Form von Bildern oder Videos übermittelt. Durch diese virtuellen Ski-Kurse sollen zum einen die Bewegungsabläufe bei Skifahrern ins Gedächtnis gerufen werden, sprich eine Auffrischung bereits erlernter und eingesetzter Techniken im letzten Winterurlaub. Und Anfänger können sich in diesem virtuellen Ski-Kurs vorab einen kleinen Überblick verschaffen.

Für einen ungeübten Skifahrer ersetzt der virtuelle Ski-Kurs aber keinen „echten“ Ski-Kurs im Wintersportort. Denn in dem richtigen Skikurs werden kontrollierte Bewegungsabläufe und Grundstellungen vermittelt.

Jetzt Skifahren lernen und den Pistenspaß genießen

Skifahren lernen FamilieKaum einem wurde das Skifahren in die Wiege gelegt und fast jeder muss das Skifahren lernen, bevor er sich auf steile Pisten wagt und in rasanter Abfahrt den Abhang herunterschießt.

Skifahren lernen kann man auf recht vielfältig Art. Bereits Kleinkinder lernen auf spielerische Art und Weise, auf den Skiern zu stehen und mit ihnen umzugehen. Gerade in diesem Alter ist es für die Kinder ein Leichtes, den Pistensport zu lernen. Sie kennen das Angstgefühl, das Erwachsene in aller Regel haben, nicht. Sie stellen sich auf die Ski und los geht es.

Die Erwachsenen haben es schon etwas schwerer, mit den Skiern umzugehen und ihre Angst vor einem eventuellen Sturz zu verdrängen. Deshalb ist jedem Anfänger ein Skikurs zu empfehlen. In diesem Kurs erlernt er das Gehen, Aufstehen nach einem Sturz, die Schlittschuhschritte, das Rollerfahren und Wenden, Gleiten und Schussfahren, Bremsen und Anhalten, das Umgehen mit Bodenwellen und wie man sich mit dem Lift in Richtung Berg bewegt. Diese genannten Punkte zählen zu den Grundkenntnissen und –erfahrungen, die ein jeder Skifahrer kennen sollte. Auch ein wichtiger Punkt, der teilweise unterschätzt wird, ist das An- und Abschnallen der Ski und wie man die Ski auf der Schulter oder vor dem Körper trägt.

Die angebotenen Skikurse sind nach verschiedenen Stufen eingeteilt, so dass „blutige“ Anfänger unter ihresgleichen das Skifahren lernen und Fortgeschrittene nicht gelangweilt irgendwo herum stehen. Für die ersten Schritte auf Skiern sollte man flaches Gelände wählen, für die daran anschließenden Schussfahrten nur Gelände mit leichtem Gefälle, wenn möglich noch mit Gegenhang oder Auslauf zum Bremsen.

Skifahren in der Gruppe lernen

Skifahren lernen macht natürlich in einer Gruppe wesentlich mehr Spaß als in einem Einzelunterricht. Doch diese Art wird selbstverständlich auch in den Skigebieten angeboten.Kind Skikurs

Innerhalb von Schulen werden als Abschlussfahrten für die Klassenstufe gerne Skitrips unternommen. Auch im Teenageralter gibt es bereits gute Skifahrer, aber auch Anfänger, die bei diesem Ausflug das erste Mal auf Skiern stehen. Für sie kann in Form von Aufgabenstellungen und Spielen das Skifahren lernen unterrichtet werden. Denn durch die Aufgabenstellungen lernen die Schüler meist schneller, da sie in dieser Form des Skiunterrichts noch das Material und auch die eigenen Bewegungsmöglichkeiten und den Gleichgewichtssinn kennen lernen. Nach dem das Skifahren dann schon ganz gut klappt, kann im Rahmen eines Aufgabenparcours das Erlernte eingesetzt werden. Und danach kann es dann schon auf die etwas steilere Piste gehen, um dort die Erfahrungen zu sammeln.

Übungen, die man beim Erlernen des Skifahrens ebenfalls machen sollte, sind beispielsweise, die Ski vorne und hinten anheben. Dadurch erhält man ein besseres Gefühl für die Länge der Ski. Die Verlagerung des Körpers nach hinten und nach vorne, zeigt die Bewegungsfreiheit, bzw. Einschränkung durch die Skischuhe. Leichtes Springen und die Hocke vermitteln ein besseres Gefühl für den Gleichgewichtssinn. Eine Übung, die wohl unter den Schülern zu einem Schmunzeln führt, ist die, dass sich der Einzelne neben seine Ski setzt und wieder aufsteht. Erschwert werden kann dies natürlich noch, wenn die Skistöcke nicht zum Einsatz kommen dürfen. Wie bereits erwähnt, bei dieser Übung kommt es immer zu großem Gelächter unter den Teilnehmern. Wen all dies zuviel ist, der kann sich natürlich auch für eine andere Wintersportart entscheiden, wie etwa das Skiwandern, das sich im Alpenraum ohnehin steigender Beliebtheit erfreut.

Wieso Skiwandern?

Skiwandern Ski-Langlauf LoipeSkiwandern findet immer mehr Zuspruch. Es handelt sich dabei um eine nordeuropäische Bewegungsform, die sich über Traditionen hinweg behauptet hat und aufgrund ihrer Vielseitigkeit eine interessante Aktivitätsmöglichkeit bietet.

Was ursprünglich als uralte Fortbewegungsart der Menschen in den Wintern diente, ist heute eine beliebte Sportart. Die Menschen in den frühen Jahrhunderten schnallten sich Felle unter die Schuhe, um bei der Jagd schneller vorwärts zu kommen.

Der Vorteil beim Skiwandern liegt darin, dass die physischen Belastungen gut steuerbar sind und dadurch Überlastungen vermieden werden. Aus diesen genannten Gründen eignet sich Skiwandern ideal als präventive oder gesundheitsorientierte Maßnahme. Ganz gleich ob als Freizeitgestaltung für den Einzelnen oder als organisiertes Angebot, das Skiwandern bringt Wohlbefinden und motiviert. Die leichte Ausdaueraktivität hat in gesundheitlicher Richtung positive Aspekte. Bewegung an der frischen Luft, mit der funktionellen Ausrüstung, gewinnt Skiwandern immer mehr an Popularität.

Beim Skiwandern genießt der Wintersportler auf Langlaufskiern die winterliche Landschaft, Natur und die Kultur. Wer das Skiwandern etwas schneller angeht, für den kann auch Skilanglauf eine größere Anstrengung darstellen.

Zum Erlernen des Langlaufs werden in den Wintersportorten diverse Kurse angeboten, auf Anfänger bis Fortgeschrittene, die ihre Kenntnisse vertiefen möchten, ausgelegt. Bei den Anfängerkursen wird der Bewegungsablauf auf den Loipen geschult und erlernt. Nach dem dies jedem Einzelnen vermittelt wurde, geht es durch die Landschaft, fernab von Loipen, einfach nur durch die unberührte Natur. Die Skiwanderer bahnen sich ihren Weg selbst durch die Landschaft, müssen daher auch etwas Verantwortung für die Umwelt und die Natur mit bringen.

In den Langlaufskigebieten werden teilweise Tagestouren zum Skiwandern angeboten. Mit kompetenten Skibegleitern geht die Skiwanderung durch die Skigebiete, zum Teil auf Loipen oder auch durch die unberührte Landschaft. Meist werden solche organisierte Wanderungen in zwei Gruppen aufgeteilt, die gemütlichen Skiwanderer und die routinierten, schnelleren.

Die Frage wird sicherlich während dieser Lektüre auftauchen: „Was ist der Unterschied zwischen Skiwandern und Skilanglauf?“ Die Ausrüstung, die Bewegungsart ist die gleiche, die beiden Sportarten unterscheiden sich also lediglich durch das Tempo.

Skiwandern und Nordic Cruising

Eine neue, etwas abgeänderte Art des Skiwanderns bildet das Nordic Cruising. Diese Sportart wird meist von Frauen betrieben. Beim Nordic Cruising geht es ebenso wie beim Skiwandern über präparierte Strecken mit Loipen oder durch die unberührte Natur. Die Skier sind etwasLanglauf Skiwandern Nordic Cruising breiter und ein Stück kürzer als die klassischen Langlaufskier und dadurch bieten sie mehr Halt in der Spur. Beim Skiwandern wird die Bein- und Armmuskulatur trainiert und das Herzkreislaufsystem wird in Anspruch genommen und trainiert.

Beim Kauf der Ausrüstung für das Skiwandern und insbesondere für Nordic Cruising lassen sich Anfänger besser in einem Fachgeschäft beraten. Denn die reinen Anfänger, die zum ersten Mal auf Skiern stehen, benötigen einen kurzen Ski, der eventuell noch etwas breiter als der klassische Langlaufski ist. Daher kommt auch der Begriff Nordic. Ein Vorteil dieses Skis ist auch, dass er nicht gewachst werden muss, da er im mittleren Drittel ein Schuppenmuster als Steighilfe hat. Durch die kürzeren und breiteren Bretter können Kurven besser gefahren werden und die Standfestigkeit ist ebenfalls besser.

Neben den Skischuhen, den Skiern, der Bindung gehören auch noch Skistöcke zur Ausrüstung dazu. Denn beim Gleiten kann sich der Wanderer mit den Stöcken im Schnee abstoßen. Die Höhe des Skistockes soll bei ausgestreckten Armen in die Achselhöhle passen. Mit Problemen oder auch Attraktionen wie Tiefschnee - jeder Skifahrer mag dies abhängig von seinem Können anders sehen – muß man sich beim Skiwandern nicht plagen.

Faszination Tiefschnee – Spaß und Herausforderung

Tiefschnee AbfahrtViele Skifahrer sind gefesselt von der Faszination Tiefschnee und es genügt ihnen nicht die planierte Piste, die von manchen abfällig als Pistenautobahn bezeichnet wird. Neben guten skitechnischen Fertigkeiten ist hierzu aber auch eine genaue Kenntnis des Schnees unerläßtlich, wie sie eigentlich nur für Menschen gilt, deren Lebensraum er darstellt. Dies erinnert ein wenig an Menschen, die in enger Vertrautheit mit dem Meer leben und dessen Launen und Eigenheiten genau kennen müssen.

Die Beschaffenheit des Schnee, der in nordischen Breiten fällt und dessen genaue Differenzierung ist für die dort lebenden Menschen keine bloße Akribie, sondern vielmehr im Grunde nichts anderes als eine Überlebensfrage. Deshalb besitzen Eskimos nicht nur ein Wort für Schnee besitzen, sondern so viele, wie sie Schneearten unterscheiden, je nach Farbe oder Beschaffenheit.

In unseren Breiten hingegen wird relativ grob unterschieden, da wir zwar an Schneefall in der entsprechenden Jahreszeit (oder heute auch davon abweichend) gewohnt sind, jedoch nur in Bezug auf eher nebensächliche Bereiche wie Spiel und Sport genau differenzieren müssen, um welche Art Schnee es sich handelt.

So kennt man allgemein, sofern man nicht beispielsweise in den Alpen wohnt oder mit Wetter als Beruf zu tun hat, wahrscheinlich nicht wesentlich mehr als die Unterscheidung zwischen Neuschnee, Tiefschnee und Pulverschnee, die jedoch freilich den Schnee bezüglich ganz verschiedener Kriterien unterscheiden helfen. Bei Wintersportarten jedoch und insbesondere natürlich beim Ski- und Snowboardfahren, ist eine genauere Kenntnis von Witterungscharakteristika und Merkmalen des Schnees durchaus von Nutzen.

Das Fahren im Tiefschnee

Das Fahren im Tiefschnee fahren gar eine eigene Unterdisziplin dar, die sehr beliebt ist. Man muss dazu allerdings bereits relativ geübt sein, denn es handelt sich dabei um das Fahren abseits regulärer undTiefschnee Piste bestens präparierter Pisten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Tiefschneefahren bezeichnet das Fahren in neu gefallenem (im Idealfall) Schnee, der eine gewisse Tiefe und Lockerheit aufweist. Man fährt dabei also im freien Gelände, was natürlich auch ein gewisses Risiko birgt, das allerdings generell durch das Können des Fahrers eingeschränkt wird. Manchem Sportler bringt dies noch erheblich mehr Freude als die Abfahrt auf einer Buckelpiste.

Der Skifahrer erweckt dabei den Eindruck, sich in Rückenlage zu befinden, jedoch pendelt er eigentlich um die Mittellage. Das Tiefschneefahren zu erlernen erfordert ein gewisses Können und bedarf einiger Übung. Es lässt sich am besten zunächst auf einer normalen Piste einüben, beispielsweise Mittels Lagewechsels in Schrägfahrten oder Pedalieren.

Erst wenn dies relativ sicher beherrscht wird, sollte man sich tatsächlich abseits der Piste begeben. Denn zum einen ist es nicht ungefährlich, im Tiefschnee statt auf glatter Piste zu fahren, zum anderen aber macht es auch wenig Spaß, im Tiefschnee einzusinken bzw. stecken zu bleiben, was dann der Fall ist, wenn man nicht aufgrund Beherrschen der Technik durch eine geschlossene Skiführung den Auftrieb erhält, der das das Fahren im Tiefschnee eigentlich erst zum Vergnügen macht.

Für den Anfänger empfiehlt sich ein Untergrund von nicht mehr als 20 cm neu gefallenem Schnee mit einer festen Unterlage, der nach Eintrainieren der Technik befahren werden kann. Wie stets beim Lernen trägt nämlich ein relativ schneller Erfolg dazu bei, dass bald größere Fortschritte gemacht werden und man die Motivation nicht verliert.

Funpark Buckelpiste – natürlich und präpariert

Skipiste BuckelpisteBei der Buckelpiste handelt es sich um eine gleichmäßig unebene Skipiste, die eine Neigung zwischen 28 und 30 Grad aufweist. Die Unebenheiten bestehen aus kleineren Hügeln, die eine Höhe ab dreißig Zentimetern haben und größeren Buckeln, die eine Höhe von über einem Meter aufweisen.

Die Entstehung der Buckelpiste kann auf natürliche Art und Weise sein oder sie wird künstlich angelegt. Viele Skigebiete präparieren teilweise die Pisten oder Hänge gar nicht mehr, um solche auf natürliche Weise entstehen zu lassen. Meist sind diese als schwarze Skipisten gekennzeichnet. In manchen Skigebieten entstehen diese auch an stärker befahrenen Bereichen neben den markierten Skipisten, wenn beispielsweise Tiefschnee zerfahren wird.

Für den Bereich Freestyle werden die Buckelpisten künstlich angelegt. Freestyle zählt zu den olympischen Sportarten und es werden auch deutsche Meisterschaften ausgetragen. Diese Disziplin ist die so genannte Skiakrobatik oder, wie bereits erwähnt, als Freestyle bezeichnet.

Das Befahren derartiger Pisten an sich erfordert eine sehr gute Technik des Wedelns, kombiniert mit einer vorausschauenden Fahrweise und einem guten Rhythmusgefühl. Die Fahrweise bei der Buckelpiste ist eng parallel, der Skifahrer schwingt nahe der Falllinie über die Hänge, um die Buckel herum oder über die Kuppen. Das Fahrtempo muss kontrolliert werden, der Takt sollte ebenfalls beibehalten werden, um mögliche Stürze zu vermeiden. Beim Fahren bleibt der Oberkörper in einer ruhigen, zentralen Position, die Beine werden während des Durchfahrens gebeugt und gestreckt, damit der Schneekontakt beibehalten wird. Skistöcke sind bei derartigen Abfahrten unerlässlich.

Wettkampf auf der Buckelpiste

Zu den Wettkampfdisziplinen ím Wintersport zählen Buckelpiste, Springen und Ski-Balett, welches noch nicht olympisch ist. Der Wettkampf des Buckelpistenfahrens beinhaltet, dass der SportlerBuckelpiste innerhalb kurzer Zeit und möglichst elegant die vor ihm liegende Piste bewältigen muss. Eingebaut sind in der Regel zwei Sprünge. Die Ermittlung des Siegers erfolgt über eine Gesamtnote, die sich aus Zeit, der Bewertung der beiden Sprünge und des gesamttechnischen Inhaltes zusammen setzt.

Sieger ist, wer aus den beiden Läufen, die es zu absolvieren gibt, mit der höchsten Gesamtnote des zweiten Laufes von den anderen Teilnehmern abhebt. Eine Steigerung innerhalb eines Wettkampfes ist die Parallelbuckelpiste. Hier starten zwei Läufer gleichzeitig auf zwei nebeneinander liegenden Abfahrtsstrecken.

Das Buckelpistenfahren erfordert ein hohes Maß an Können (akrobatisch und auch technisch) und Kondition. Für viele gute Skifahrer stellt diese eine neue Herausforderung dar. Wer möchte nicht einmal dieses Erlebnis am eigenen Leib verspüren? In speziellen Kursen werden die interessierten Skifahrer in die speziellen Abfahrtstechniken vertraut gemacht und eingeweiht. Für die Kurse werden in der Regel spezielle Pisten angelegt, damit sich die Teilnehmer langsam an immer schwierigere Fahrverhältnisse und insbesondere höhere und steilere Buckel herantasten können. Die Kurs selbst orientieren sich zumeist an den Kenntnissen und Bedürfnissen, die die Teilnehmer zu Beginn mitbringen, so wie dies in ähnlicher Weise auch für Abfahrten im Gletscher gilt.

Eine andere Art schwieriger Verhältnisse bietet die Off-Piste. Hier handelt es sich um das Fahren neben den eigentlich ausgewiesenen Strecken. Bei der Off-Piste werden die Skifahrer mit den unterschiedlichsten Schneebedingungen konfrontiert. Ausgebildete Skilehrer zeigen die neueste Technik, die das Befahren aller Geländearten und Schneearten möglich macht.

Skiparadies Gletscher – Schneegarantie auch im Sommer

Gletscher Schnee BergeGletscher gehören zu den großen Anziehungspunkten in den Skigebieten. Denn auf diesen ist der Schnee zu praktisch jeder Zeit garantiert, so dass Ski- und Snowboardfahrer auf ihre Kosten kommen. Sie führen auch im Sommer reichlich Schnee, wodurch Skifahren zu jeder Jahreszeit möglich ist und zu diesen selbst führt eine Liftanlage, die die Wintersportler auf den Berg bringt. Die Abfahrtsstrecken sind dort wie bei einer ganz „normalen“ Skipiste in blaue, rote oder schwarze Strecken unterteilt. Somit ist für jeden Skifahrer, auch die Familie mit Kindern, etwas dabei. Die Bezeichnung „Gletscher-Skigebiet“ beinhaltet meist alles, was eine normale Piste auszeichnet: Restaurants, Skibars, Berghütten, Sonnenterassen und Plätze für die Sonnenanbeter.

Ein Gletscher entsteht in Gebieten, in denen mehr Schnee übers Jahr gesehen fällt, als abtauen kann, weshalb man dort Schneegarantie hat. Gerade im Frühling, wenn die ersten Sonnenstrahlen aus dem Himmel blitzen, ist das Skifahren dort wunderschön. Neben optimalen Schneeverhältnissen wird Sonne pur geboten, was den Wintersport so zum Genuss macht.

Der Stubaier Gletscher zählt zu den größten Skigebieten seiner Art in Österreich, hier ist der „ewige Schnee“ zu finden. Dieser liegt nahe Innsbruck und bietet seinen Besuchern viele Attraktionen, wie z. B. einen Schneefunpark, eine Weltcup-Trainingsstrecke und für die kleinen Gäste ein Schneekarussell. Auf diesem herrschen traumhafte Schneeverhältnisse, die zum Skifahren, Snowboarden und Freestyle einladen. Eine Schneegarantie gibt es von Oktober bis Juni. Und den Rundum-Panoramablick gibt es kostenlos dazu.

Gletscher und Gefahren

Doch Gletscher können auch für die Umgebung und Sportler zur Gefahr werden, wenngleich sich so mancher nur auf den Skispass im Schnee konzentriert. So können beispielsweise durch Längen- oderGipfel Gletscher Geometrieänderungen Gebäude, die sich in deren unmittelbarer Nähe befinden, gefährdet sein. Aber auch Eisstürze können Gefahren für Gebäude, Menschen, Orte und Strassen sein. Diese Eisabbrüche können durch die ausgelösten Lawinen zur Bedrohung werden.

Gletscherspalten, die man keinesfalls unterschätzen soll, können für Touristen zur Gefahr werden. Diese Spalten können mit Schneebrücken bedeckt sein, so dass sie nicht gesehen werden. Ein Sturz in die Tiefe ist in solchen Fällen teilweise unvermeidbar.

Ein überaus umstrittenes und recht neues Thema ist der Rückgang der Gletscher. Als Ursache für deren Schmelze begründen Forscher den Klimawandel. Die globale Erwärmung, die durch den Ausstoß von Treibhausgasen durch den Menschen verursacht wurde, führt zu deren Rückgang. Hinzu kommt, daß die Niederschläge durch den Klimawandel anders verteilt werden, so dass ein Schrumpfen der hochgelegenen Skigebiete unvermeidbar ist.

In Deutschland gibt es fünf Gletscher, die alle im Freistaat Bayern zu finden sind. Dies sind der Nördliche und Südliche Schneeferner, der Höllentalferner, der Watzmanngletscher und der Blaueisgletscher am Hochkalter. Zusammen hatten die fünf im Jahre 1850 eine Fläche von 329 Hektar. Bis zum Jahr 2005 schrumpfte die Fläche aber auf 98 Hektar.

Dies ist dem Temperaturanstieg in den letzten hundert Jahren um bis zu zwei Grad, zuzuschreiben. Forscher behaupten, dass, wder enn es mit dieser Entwicklung so weitergeht, in circa 30 Jahren der Nördliche und der Südliche Schneeferner verschwunden sein werden. Und weitere 10 Jahre später die drei übrigen. Doch trotz dieser Prognosen sind die Gletscher immer noch beliebte Wintersportgebiete für die Skifahrer unter uns.

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