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Winterspaß, Ski und Skisport

Ski Wintersport SkifahrenSki ist eine der beliebtesten Wintersportart, die im gesamten Alpenraum, aber auch im Norden Europas und in den USA von vielen Menschen mit großer Begeisterung ausgeübt wird. Prinzipiell unterscheidet man zwischen dem normalen Breitensport, der im Volksmund als Skifahren bezeichnet wird, und dem Skisport, dessen Varianten zu den wichtigsten Disziplinen bei den Olympischen Spielen zählen. Die unterschiedlichen Arten des Wettkampf-Skisports lassen sich in Alpinski, Nordisch, Freestyle-Skiing und Biathlon unterteilen.

Die größte Zahl von Sportlern, Veranstaltungen und Wettkämpfen gibt es beim Alpinen Skisport. Bei Skirennen gibt es verschiedene Disziplinen: Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Slalom, Alpine Kombination und Super-Kombination. Bei der Abfahrt fährt der Skifahrer auf kürzestem Weg ohne Hindernisse wie Tore oder Slalomstangen nach unten, wodurch er sehr hohe Geschwindigkeiten erreicht. In den letzten Jahren stieg die Durchschnittsgeschwindigkeit bei Abfahrten kontinuierlich an. Spitzengeschwindigkeiten bei Weltcup-Läufen wie dem Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühl erreichen 140 Stundenkilometer.

Super-G ist die Abkürzung für Super Giant Slalom, also Riesenslalom und liegt von seiner Natur her zwischen Abfahrt und Riesenslalom. Im Gegensatz zur Abfahrt gibt es Tore, die durchfahren werden müssen,Skifahren Skirennen Slalom Super-G diese sind allerdings weiter gesteckt als beim Riesenslalom. Super-G gehört zu den jüngeren Disziplinen: Das erste Weltcup-Rennen fand 1982 in Val d’Isère statt.

Beim Riesenslalom sind die Tore nicht so eng gesteckt wie beim Slalom aber nicht so weit auseinander wie beim Super-G. Die Tore sind flexibler als beim Slalom, wodurch die Ski-Rennläufern diese so nah anfahren können, daß die Tore umfallen ohne viel Widerstand zu bieten. Beim Slalom sind die Tore dagegen enger als beim Riesenslalom und Aufgabe des Wettkämpfers ist es, so schnell als möglich von Start- zu Zielpunkt zu kommen und gleichzeitig alle aufgestellten Tore zu umfahren.

Wintersport für jedermann: Alpinski und Nordisch

Die Alpine Kombination besteht aus aus zwei Wettkämpfen, einem Abfahrtsrennen und einem Slalom, wobei von letzterem zwei bestritten werden müssen. Seit 1985 ist die Alpine Kombination Bestandteil von Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen. Die Super-Kombination ist die jüngste aller Ski-Wettkampfdisziplinen und wurde zum ersten Mal in der Wintersaison 2005/2006 eingeführt. Bei dieser müssen die Teilnehmer einen Slalom und eine verkürzte Abfahrt bestreiten.

Im Gegensatz zum Alpinski besteht Ski Nordisch aus drei Wintersportarten, die in den skandinavischen Ländern entstanden sind und die sich zwischenzeitlich in vielen Ländern großer Beliebtheit erfreuen. Die drei Disziplinen des Nordischen Skisports sind der Skilanglauf, das Skispringen und die sogenannte Nordische Kombination, bei der die Athleten sowohl Langlaufen als auch Springen müssen.

Im Freestyle-Skiing sind drei verschiedene Skidisziplinen vereint, nämlich das Springen, das Fahren über eine Buckelpiste und das Fahren in einer sogenannten Half Pipe. Die Sprünge, die auch als sogenannte Aerials bezeichnet werden, müssen die Wettkämpfer ihre Geschicklichkeit mit Kunstsprüngen wie Drehungen, Grätschen und Saltos unter Beweis stellen. Skifahren Nordisch-Ski SkilanglaufAuf der Buckelpiste, auch bezeichnet als Moguls, müssen Sprünge bei der Abfahrt durch eine künstliche Buckelpiste ausgeführt werden. In der Half Pipe, die einem längsseitig halbierten Rohr ähnelt, müssen die Freestyler ein Bündel unterschiedlicher Techniken einschließlich Sprüngen demonstrieren. Im Internet und in diversen Sportkanälen im Fernsehen gibt es Ski-Videos, die Zuschauern die beeindruckenden Leistungen der Freestyler auf anschauliche Art vor Augen führen.

Biathlon besteht aus einer Kombination des nordischen Skilanglaufs und des Schießens. Die Sportart geht auf die in Skandinavien seit Jahrhunderten praktizierte Jagd auf Skiern zurück und entwickelte sich im Lauf des 18. Jahrhunderts im Norden Europas zu einer wichtigen Militärsportart. Hiervon abgesehen ist Ski-Alpin aber nach wie vor am beliebtesten.

Trendsport Ski-Alpin – Freizeit und Wettkampf

abfahrt ski alpinEine der zahlreichen Sparten des Skisports ist Ski-Alpin. Als Breitensport bezeichnet er jeden, der an der Wintersportart Skilaufen Interesse hat. Der Begriff hat in der Allgemeinheit eine durchaus andere Bedeutung als der Begriff in seinem Ursprung. So bezeichnet der Hobbysportler seinen Sport so, wenn er über den Abfahrtslauf spricht, im Gegensatz zum Ski-Langlauf.Der tatsächliche Inhalt des Begriffs Ski-Alpin ist jedoch das Betreiben des Skilaufes als professionellen Wettkampfsport. Die Wettkämpfe, welche unter diesem Sammelbegriff zu verstehen sind, beziehen sich grundsätzlich auf das Abfahren eines präparierten Berghanges auf Skiern. Der einzuhaltende Weg ist durch sogenannte Tore gekennzeichnet. Die zu befahrende Strecke bezeichnet man als Skipiste oder Wettkampfpiste. Es wird in verschieden Formen der Wettkämpfe unterteilt, bei denen das unterschiedliche setzen der zu umfahrenden Tore, die einzelne Disziplin kennzeichnet.

Man bezeichnet die verschiedenen Wettkampfarten von Ski-Alpin als Abfahrtslauf, Super G, Riesenslalom, Slalom und Kombination, die aus Abfahrtslauf und Slalom besteht. Für jeden dieser Stile gibt es spezielle Typen von Alpin-Ski. Die mit Abstand schnellste Form, ist der Abfahrtslauf, bei dem die Profis der Herren-Wettkämpfe, Geschwindigkeiten, je nach Strecke, bis zu 130 km/h erreichen. Es folgen der Super G, Riesenslalom und Slalom.

Um den alpinen Skisport sicher zu beherrschen, bedarf es einer Reihe von Eigenschaften, die immer wieder trainiert werden müssen. So muss der Körper gut durchtrainiert sein, über eine sehr gute Fitness verfügen und auch die körperliche Kraft muss ausreichen. Ebenso ist mentale Stärke ist gefordert, da speziell der Abfahrtslauf durch seine hohe Geschwindigkeit ein erhöhtes Maß an Wagemut voraussetzt. Um die Rennläufer im alpinen Skisport vor Verletzungen so weit wie möglich zu schützen, wird ein spezieller Integralhelm getragen.

Ski-Alpin – Vom Freizeit- zum Wettkampfsport

Die Streckenführung berücksichtigt natürlich auch die Sicherheit und ist in den Randbereichen mit Fangzäunen ausgestattet. Unfälle kann man jedoch nicht ausschließen und leider kommt es immer wieder auch zu schweren Verletzungen, die sogar das Ende einer Skirennläuferkarriereabfahrt skirennen wettkampf bedeuten können. Die Kleidung eines Rennläufers besteht aus einem hoch innovativem Rennanzug aus modernsten Materialien, die immer wieder aktualisiert werden, um ein Höchstmass an Geschwindigkeit durch reduzierten Reibungswiderstand zu gewährleisten.

Je nach der zu absolvierenden Wettkampfart, sind selbstverständlich auch die Ski selbst sehr unterschiedlich in Länge, Breite und Profilierung. Die unterschiedlen Ski, Skier und Ski-Modelle sind dabei den entsprechenden Notwendigkeiten angepaßt. Je schneller die Wettkampfform, desto länger ist der Ski. Dementsprechend fährt der Rennläufer bei der Abfahrt den längsten Ski und beim Slalom den kürzesten.

In jeder Saison erfreut sich der alpine Wettkampfsport regen Interesses, was durch die immer wieder beeindruckend hohe Zuschauerzahl unter Beweis gestellt wird. Neben den nationalen Wettbewerben, findet der jährliche Welt Cup in allen bereits genannten alpinen Disziplinen statt und selbstverständlich zählen die Wettkämpfe auch zu den olympischen Disziplinen und stellen hier sogar mit, die Top-Wettkämpfe mit besonderem Zuschauerinteresse dar.

Alle Wettkämpfe werden, wie bei allen Sportarten, grundsätzlich in Damen und Herren unterteilt. Sie werden in sehr vielen europäischen Ländern ausgeführt und der Welt Cup umfasst auch eine Anzahl von Rennen in Übersee, so in den USA und Kanada. Viele der Rennstrecken sind im Laufe der Jahre zu traditionellen Highlights der Wintersaison erwachsen und auch alleine der Name mancher Rennstrecke lässt für die Wintersportfans den Puls höher schlagen. Hier sei als Beispiel das legendäre Kandahar-Rennen der Abfahrtsläufer genannt, bei denen Rennski in ihrem Element sind.

Ski, Skier und Ski-Modelle

Prinzipiell gibt es drei verschiedene Arten von Skiern und Ski-Modelle: Alpinski für die Abfahrt, Nordische Ski für den Skilanglauf und Sprungski für das Skispringen. Für jede dieser Gruppen gibt es unzählige Untergruppen mit einer Vielzahl von verschiedenen Skiern für spezielle Zwecke, wie etwa Rennski, Slalomski oder Freestyle-Ski. Auch für Männer, Frauen und Ski Skier Kinder gibt es unterschiedliche Modelle von Skiern, die den spezifischen Bedürfnissen dieser Gruppen gerecht werden. Dabei geht es besonders um Gewicht, Kraft und Körpergröße, die einen wichtigen Einfluß auf die Wahl des optimalen Skis und insbesondere auf dessen Länge haben. Inzwischen gibt es sogar Ski-Modelle für sehr kleine Kinder.

Ein Ski, von manchen auch als Schi geschrieben, ist im Prinzip nur eine Form von Brett, deren Spitze nach oben gebogen ist und die es einem Skiläufer erlaubt, mit den in der Bindung befestigten Skischuhen eine Piste hinabzufahren. Im Gegensatz zu heute mußte man angesichts nicht vorhandener Skilifte in früheren Zeiten aber noch aufsteigen, bevor man einen Berg per Ski abfahren konnte. Naturgemäß gehören immer zwei Skier zu einer Ausrüstung, wobei verschiedene Mehrzahlform des Wortes Ski gebräuchlich und korrekt sind, nämlich Skis, Skier und Ski. Daneben gibt es eine Vielzahl regionaler Formen dieses Wortes, das sowohl im Englischen, Französischen, Deutschen und allen Dialekten dieser Sprachen gebräuchlich ist.

Skier wurden bereits seit mehreren tausend Jahren in verschiedenen Teilen der Welt verwendet, sowohl im europäischen Alpenraum, als auch in Skandinavien und sogar in China, wo die ältesten Höhlenmalereien entdeckt wurden, die Skifahrer zeigten. Dasski skier skifahrer Alter dieser Malereien wurde auf mehr als 4.000 Jahre geschätzt. Bereits zu dieser Zeit waren Menschen offensichtlich auf die Idee gekommen, mit Hilfe flacher Holzbretter in Gelände vorzudringen, das ansonsten nur schwer zugänglich gewesen wäre. Insbesondere zum Zwecke der Jagd im Winter, wo die Nahrungsmittel sehr knapp und vor allem frisches Gut knapp ist, erwies sich dies sicherlich als großer Vorteil.

Mathias Zdardsky und die Anfänge
der Skier

Die moderne Geschichte des Ski beginnt zu Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts mit dem Österreicher Mathias Zdarsky, der in Lilienfeld, Niederösterreich mit eigenentwickelten Skiern erstmals einen Slalomlauf durchführte. Die von Zdarsky verwendeten Skier bestanden wie alle davor aus Holz, das auch in den nächsten 50 Jahren das einzige Material für die Herstellung von Ski blieb. Die durch den Zweiten Weltkrieg beschleunigte Entwicklung der Kunststofftechnik leitete dann auch in der Skiherstellung eine revolutionäre Umwälzung ein, da Ski aus Kunsttoff gegenüber solchen aus Holz eine Reihe von Vorteilen haben: Sie sind leichter, besser zu bearbeiten, bruchfester, flexibler und in entsprechender Menge produziert auch erheblich billiger. In den 1960er Jahren erlebten Kunststoff-Skier ihren entscheidenden Durchbruch und lösten die bis dahin gebräuchlichen Ski aus Holz ab. Während dieser Dekade wurden zunächst noch Kunststoff-Skier auf Basis eines Holzkerns verwendet, doch in den 1970er Jahren wurden diese durch ausschließlich aus Kunststoff bestehende Ski abgelöst. Inzwischen bietet eine ganze Reihe von Firmen wie etwa Atomic, Salomon, Fischer, Head, K2 und Rossignol hochqualitative und technisch ausgereifte Skier vor. Eine Vielzahl unterschiedlicher Ski-Modelle ist insbesondere für Alpin-Ski verfügbar.

Der Alpin-Ski – Modelle und Typen

ski skifahrerDer Begriff Alpin-Ski ist vielfältig. Zum einen handelt es sich um die Bezeichnung von Skiern, zum anderen um eine Sportart mit Wettkampf-Charakter. Der Ursprung des alpinen Skifahrens ist dabei in den nordischen Skidisziplinen Skispringen und Skilanglauf zu finden.

Bei einem Alpin-Ski handelt es sich um etwa 10 Zentimeter breite Skier mit einer Stahlkante. Beim Skifahren begrenzt die Stahlkante den Skibelag nach links und rechts. Durch die Kante erhält der Ski Halt im Schnee und auch auf Eis, so dass steile Skipisten kein Problem darstellen. Wichtig ist, dass die Kanten regelmäßig geschliffen werden, damit der Halt gewährleistet wird.

Carving-Skier zählen zu den modernen Alpinskiern und werden fast ausschließlich für den Alpinsport hergestellt.

Es werden jedoch auch Spezialskier für bestimmte Anwendungsbereiche des alpinen Skisports angeboten. So lassen sich beispielsweise auf Twintips in Halfpipes oder Funparks Tricks gesprungen und gefahren werden. Bei diesen Skiern sind die Enden hinten und auch vorne aufgebogen. Fatboys sind besonders breite Skier, die im Tiefschnee zum Einsatz kommen. Skier, unter die Felle geschnallt oder geklebt werden, werden als Tourenski bezeichnet und mit diesen können sich Berge besteigen lassen. Mogul-Ski sind speziell für Buckelpisten konzipiert. Kurze Skier werden als Big Foot bezeichnet und eignen sich für Anfänger sehr gut. Denn mit ihnen kann der Fahrer sich im Schnee aufgrund der Kürze leichter und freier bewegen. Firngleiter fährt man bei speziellen Schneeverhältnissen.

Ein Alpin-Ski wird aufgrund der Leistungsstruktur den Sportarten zugeordnet, die fahrtechnisches Können erfordern. Die Technik und das Beherrschen derer, ist für den alpinen Skisport das A und O. Hier sind vor allem Kraft, Gleichgewichts- und Reaktionsvermögen gefragt. Ein anderer Begriff für diese Art des Skifahrens ist „Ski alpin“.

Der Markt für Alpin-Ski

In dem Bereich des alpinen Skisports gibt es viele Modelle, so dass es mittlerweile auf dem Markt unübersichtlich und gerade für Laien schwer ist, die richtige Ausrüstung zu finden. Deshalb sollte man sich im Fachhandel beraten lassen, wenn man die Absicht hat, sich dieski skifahrerin Ausrüstung zu kaufen. Zu einer Skiausrüstung zählen natürlich die Ski und die Skischuhe, ein Skianzug oder Skioverall, Brille und eventuell ein Helm. Wem das zu teuer ist, kann sich auch vor Ort im Skigebiet die Ausrüstung ausleihen.

Wer Ski fährt, braucht ein gewisses Maß an Ausdauer, Beweglichkeit und Kraft. Gerade Untrainierte sollten sich vor der ersten Abfahrt, das heißt, bereits zu Hause, sehr gut auf den Skiurlaub vorbereiten. Aus diesem Grund sollten nicht nur Untrainierte ein spezielles Training vor dem „Start“ ins Skivergnügen starten.

Verschiedene Vereine bieten spezielle Fitnessprogramme an, die sich gezielt auf die Bewegungsabläufe des Skifahrens beziehen. Und am Urlaubsort selbst, sollte der Ungeübte sich für einen Skikurs anmelden. Für viele steht ohnehin nicht nur das Skifahren im Vordergrund, sondern hier spielt auch die Vorfreude auf das anschließende Apres-Ski-Event eine große Rolle.

Auch im Bereich des Wettkampfes muss der Skifahrer extreme Situationen bewältigen. Er muss vereiste und steile Pisten, verschiedenartige Geländeformen und Geschwindigkeiten bewältigen, so dass er schnell an seinen Grenzbereich stößt.

Die alpinen Wettkämpfe haben ihren Charakter durch speziell präparierte Pisten, die es in möglichst kurzer Zeit zu durchfahren gilt. Die Strecken werden verschiedenartig angelegt und der Abfahrer fährt durch unterschiedlich markierte Tore. Hierzu gibt es speziell entwickelte Abfahrt-Skier.

Pistenspaß mit Abfahrt-Skier

skifahrer piste abfahrtAbfahrt-Skier und Langlauf-Ski sind die beiden Alternativen, zwischen denen sich Neulinge im Skisport zu entscheiden haben: Ersterer ist auch unter der Bezeichnung Alpinski bekannt. Darunter versteht man das Skifahren auf einer abschüssigen Fläche, einem Hang beziehungsweise einer darauf präparierten Piste. Beim Langlauf hingegen fährt oder besser gesagt läuft man auf einer Ebene, die insofern präpariert ist, als zuvor im Schnee so genannte Loipen gezogen werden. Bei diesen handelt es sich um parallele Spuren, in denen sich die Sportler fortbewegen.

Abfahrtski gilt gemeinhin als risikoreicher, da die Geschwindigkeit hier eine wesentlich größere ist und das Verletzungs- und Unfallrisiko auch durch andere Faktoren steigt. Aus diesem Grund ist diese Ski-Art eher für etwas forschere Anfänger geeignet, die über die entsprechenden Abfahrt-Skier verfügen. Allerdings erfreut sie sich gerade wegen der medialen Präsenz und zahlreichen Übertragungen von Wettkämpfen auf diesem Gebiet steter und nicht nachlassender Beliebtheit und findet immer wieder begeisterte Anhänger.

Als Begründer des Alpinskis wird gemeinhin ein Österreicher, Mathias Zsarsky, betrachtet, der 1905 in Niederösterreich einen ersten Torlauf veranstaltete und damit die Technik des Fahrens auf abschüssigem Gelände erfand bzw. zu propagieren begann. Daraufhin wurde zunehmend auch das Material den neuen Erfordernissen angepasst bzw. gänzlich neu dafür konzipiert. Dies verschaffte dem Skisport eine neue Grundlage und eine besondere Dynamik, da gleichzeitig zu dessen Entwicklung neue Werkstoffe, insbesondere im Bereich Kunststoff entstanden, die völlig neue Möglichkeiten boten.

Die Wintersport-Industrie und der Abfahrt-Skier

Später sollte daraus ein ganzer Industriezweig entstehen, wobei zunächst in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts der erste Kunststoffski auf den Markt kam, der noch einen Holzkern besaß, und dieser wurde einige Jahrzehnte später schließlich vollständig durch den auch heute noch üblichen Kunststoffski ersetzt. Die Alpinski unterscheiden sich von denen für Langlaufskifahrer ski abfahrt gebräuchlichen im wesentlichen dadurch, dass sie ca. 10 cm breit sind und eine Stahlkante besitzen, die der Haltfindung dient. Heute sind fast alle erhältlichen Skier aus diesem Bereich gleichzeitig Carvingskier.

Darüber hinaus gibt es aber auch noch Spezialtypen von Abfahrt-Skier wie die so genannten Tourenskier, die mit Fellen besetzt sind, besondere Skier für Buckelpisten, die Telemarktechnik oder auch das Fahren im Tiefschnee. Im Gegensatz dazu besitzen nordische oder Langlaufski eine ganz andere Bindung, die nämlich die Ferse nicht an den Ski bindet, sondern nur die Fußspitze. Langlaufski sind schmaler und länger als Alpinski, nämlich nur ca. 5cm breit.

Allerdings zählen zur Kategorie der Langlaufski auch die für Sprungschanzen verwendeten, die eine Länge von bis zu 2,5 Metern besitzen und eine Breite von bis zu 20cm. Die beiden Skitypen müssen jedoch völlig anderen Anforderungen genügen und unterscheiden sich deshalb in mehrerer Hinsicht, so dass die eine Sportunterart nicht mit den Skiern betrieben werden kann, die ausschließlich für die andere geeignet sind. Eine völlig andere Art von Skiern wird für das Skispringen benötigt, nämlich Sprungski.

Spezialfall Sprungski – Zum Skispringen auf Schanzen

Skispringen SprungskiDa es beim Skifahren verschiedene Sportarten gibt, unterscheiden sich auch die Ski anhand ihrer Form und Verwendung. Der Sprungski ist ein speziell für den Skisprung entwickelter Ski. Die Anfänge des Skispringens gehen auf das Jahr 1881 zurück. Wurden die dabei verwendeten Modelle früher aus Holz gefertigt, bestehen sie heute aus Kunststoff, und zwar in mehrschichtiger Konstruktion.

Die Sprungski sind bis 20 cm breit und ihre Länge beträgt ca. 2,5 Meter. Skispringen ist ein reiner Wettkampfsport. Die Festlegung für den Wettkampf beschränkt die Breite der Ski auf max. 11,5 cm, max. 10,5 cm in Höhe der Bindung. Deren Länge darf 146% der Körpergröße des Sportlers nicht überschreiten. Beispiel: Der Skispringer misst 1,80 Meter. Damit darf sein Ski für den Wettkampf eine maximale Länge von 180 x 146% = 262 cm betragen. Auch das Mindestgewicht ist pro 10 cm Skilänge für den Wettkampf festgelegt. Sprungski wird von vielen Herstellern angeboten und in verschiedenen Arten angeboten. Welcher Sprungski, am besten wir den Sportler ist, kann er selbst meist durch Probespringen mit dem Ski beurteilen. Durch Werbeverträge sind Sportler teilweise dazu angehalten, die Sprungski einer bestimmten Marke zu verwenden.

Ausgeübt wird das Skispringen auf Schanzen. Es gibt nach Größe eingeordnet ( K-Punktweite) kleine Schanzen (25-45 m) bis zur Flugschanze (145-185 m) vier Kategorien. Alle Schanzen haben einen Anlaufturm, Schanzentisch, Aufsprungbereich und einen Auslauf. Zu einer Schanzenanlage gehören zudem der Sprungrichterturm, ein Lift und die Trainerbühne. Des weiteren die Anlagen für die Zuschauer, Journalisten, etc.

Jede Schanze hat individuelle Schanzenwerte, die durch die Planung und Ausführung dieser entstehen. Dazu gehören zu der Anlauflänge vor allem der Schanzentisch. Die Ausbildung des Schanzentisches ist wichtig für den effektiven Absprung. Ein wichtiger Wert für die Schanze ist auch der Luftstand des Tisches (Höhe an der Absprungkante).

Der Skispringer hat das Ziel eine möglichst Große Weite (Sprungleistung) mit einem technisch gut durchgeführten und gestandenen Sprung zu erreichen. Die Sprungleistung wird mit der Weite und die Durchführung mit der Haltungsnote bewertet.

Skispringen, Sprungski und Schanzen

Da sich durch Wetter- und Schanzenverhältnisse die Sprungweiten ändern, wird die Wahl der geeigneten Anlauflänge am Anfang des Wettkampfes durch Vorspringer ermittelt. Zudem dient das Vorspringen auch dem Einfahren der Spuren für den Anlauf. AuchBerg Schnee Skispringen während des Wettkampfes wird die Anlauflänge durch Wahl der Startluke gekürzt, wenn ein Springer auf eine kritische Weite ( Änderung der Neigung am Ende des Aufsprungbereiches) kommt. Dies ist oft der Fall, wenn während des Wettkampes Gegenwind auftritt, der dem Springer weiteren Auftrieb verleiht.

Während des Fluges ist die Körperspannung und die nach vorn gestreckte Körperhaltung von großer Wichtigkeit. Die heutige Skihaltung während des Fluges in V-Form nutzt am effektivsten den Luftwiderstand für größere Weiten gegenüber der veralteten Parallelhaltung der Skier. So haben sich im Laufe der Zeit die Techniken verfeinert. Das gilt auch für die Konstruktion und das Präparieren der Sprungski, der sich stark vom Rennski unterscheidet.

Seit 1924 ist der Skisprung olympisch und erfreut sich seither wachsender Beliebtheit. So gibt es alljährlich viele bekannte Wettkämpfe. Dazu gehört zum Beispiel die Vier-Schanzentournee. Diese wird seit 1953 durchgeführt. Den Namen trägt der Wettkampf wegen der vier Schanzen, Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen, von denen gesprungen wird.

Zu Trainingszwecken wurde im Sommer das Springen auf sogenannten Mattenschanzen eingeführt. Mittlerweile haben sich hieraus aber sogar eigenständige Wettkämpfe entwickelt, die dem Skispringen auch im Sommer eine gewisse Präsenz verschaffen. Dies gilt aber nicht für die Medien, wo das Springen auf Mattenschanzen bisher nur auf sehr geringes Interesse gestoßen ist.

Der Rennski – Mit hoher Geschwindigkeit Skifahren

Steilhang Abfahrt RennskiEine besondere Art von Skiern sind Rennski. Hierzu ist folgendes von Interesse. Um sich auf dem Schnee fortzubewegen benutzt man einen Ski, wobei es sich hierbei um ein brettförmiges Sportgerät handelt. An den Skischuhen befindet sich eine Bindung, mit dessen Hilfe sich die Ski am Fuß befestigen lassen.

Ein Ski besteht grundsätzlich aus einer Lauffläche und einer Schaufel. Da es beim Skifahren verschiedene Sportarten gibt, unterscheiden sich auch die Ski an Hand ihrer Form. Rennski werden für Abfahrtsläufe, Super-G und Slalom eingesetzt und sind etwa 10 cm breite Ski, die mit einer Stahlkante eingefasst sind. Durch diese Stahlkante wird der Skibelag nach rechts und links begrenzt. Zusätzlich findet der Ski nicht nur auf Schnee, sondern auch auf Eis und steilen Pisten durch die Stahlkante einen schnelleren und besseren Halt.

Durch ständige Verbesserungen und Untersuchungen hat sich die Form und das Aussehen in den Jahren stark verändert. Heute werden für schnelle Abfahrten überwiegend Carving Ski eingesetzt. Auf Grund ihrer positiven Fahreigenschaften haben die Carving Ski die ursprünglichen, konventionellen Ski fast vollständig vom Markt verdrängt.

Durch eine spezielle Taillierung beim Carving Ski ist ein extrem gutes Kurvenverhältnis gegeben. Die Taillierung gibt einen bestimmten Kurvenradius vor und der Ski wird damit sehr drehfreudig. Viele Hersteller bieten sogenannte Rennski Test an. Dafür müssen sich die Sportler und auch Nachwuchssportler zu diesem Test Tag anmelden. Den Sportlern wird in diesem Rahmen die Möglichkeit gegeben verschiedene Arten von Ski des Herstellers auszuprobieren. Die Verantwortung liegt jedoch beim Sportler selbst, das heißt im Falle eines Unfalls haftet er Hersteller nicht.

Für jede Disziplin werden andere Modelle eingesetzt, wenngleich sich diese zum Teil nur in geringem Umfang voneinander unterscheiden. Wichtig ist, den Rennski ausreichend zu pflegen, damit er eine hohe Lebensdauer hat. Dazu gehören das regelmäßige Schleifen der Kanten und das Wachsen. Ein Ski, der regelmäßig Pflege bekommt, hält beim Abfahrtslauf und beim Super-G bis zu 3 Jahre, in den technischen Disziplinen meist jedoch nur eine Saison. Anschließend sind diese für den Profisport nicht mehr zu gebrauchen.

Der Rennski im Langlauf

Häufig hört man auch im Zusammenhang mit Langlaufdisziplinen, den Begriff Rennski, welches aber grundlegend eine falsche Interpretation des Begriffs darstellt. Natürlich wird auch beim Langlauf daranSki-Langlauf Rennski gearbeitet, die Schnelligkeit der Ski ständig zu verbessern, damit von den Sportlern bessere Leistungen erzielt werden können. Jedoch kann man auf dieser Grundlage nicht die genannte Bezeichnung Rennski.

Welches Modell für welchen Sportler am besten geeignet ist, findet dieser am besten durch Ausprobieren verschiedener Ski heraus. Dies kann zum Beispiel an den ausgeschriebenen Testtagen der Hersteller erfolgen. Häufig haben Spitzensportler jedoch nicht freie Wahl bei Ihren Ski, sondern sind an einen bestimmten Hersteller gebunden, da dies durch Werbeverträge festgelegt wurde. Aber im Rahmen dieses Herstellers gibt es natürlich auch verschiedene Arten von Hochgeschwindigkeits-Modellen, mit ganz unterschiedlichen Fahreigenschaften. Und schließlich werden zudem ständig Veränderungen und Neuerungen auf den Markt gebracht. Denn auch die Hersteller sind kontinuierlich an Verbesserungen am arbeiten, damit die Ski noch mehr Schnelligkeit erzielen und das Fahrverhalten noch besser wird. Ein Beispiel für die Innovativität der Skiindustrie ist die Einführung eines Skiers, der sich seit wenigen Jahren großer Beliebtheit erfreut, der Carver.

Neuerscheinung Carver – Innovation und Winterspaß

Skier CarverAls Carver werden einerseits die Personen bezeichnet, die mit der Carving-Technik Ski fahren, auf der anderen Seite die Skier selbst. Das Wort leitet sich vom englischen (to) carve = schnitzen, ab. Der entsprechende Schi kann fast als Nachfolger des Alpinskis bezeichnet werden und ist eine herausragende Innovation der Wintersport-Industrie.

Der Alpinski war in der Regel gerade geschliffen und zur richtigen Bemessung des Alpinskis wurde zur tatsächlichen Körpergröße des Wintersportlers ungefähr zehn Zentimeter addiert. Der Alpinski war lange Zeit das Standardmodell aller Skifahrer.

Mit der Erfindung des Carving-Skis begann für den Ski-Sport eine neue Ära, die vielen Menschen eine völlig neue Art von Winterspaß ermöglicht. Im Gegensatz zum geraden Design des Alpinskis wurde der Carver in der Mitte tailliert. Seine Konstruktionsmerkmale Flex, sprich die Durchbiegung an der Querachse, und Torsion, also der Verwindsteifung bezüglich der Längsachse, machen diese Art von Ski insgesamt deutlich beweglicher. Durch diese Konstruktion und insbesondere die Taillierung wird es dem Skifahrer möglich, sehr kleine Radien, sprich enge Kurven, zu fahren. Zusätzlich macht die taillierte Form den Ski bedeutend flexibler und drehfreudiger.

Nicht nur die Taillierung wurde verändert, sondern auch die Größe. Die Carving-Ski sind meist kleiner als die Person die auf ihnen steht. Heute gibt es fast nur noch Carving-Ski, da sie wegen ihrer positiven Fahreigenschaften den konventionellen Ski fast verdrängt haben.

Der Carver und seine Geschichte

Der Carver wurde in den 1990er Jahren als eine Antwort auf den auftretenden Trend des Snowboard-Sports entwickelt. Wie beim snowboarden wird auch beim carven komplett auf den Kanten gefahren. Der Carving-Ski wurde zunächst nur als Trend angesehen, hat sichSkifahrer Ski Carver aber schließlich doch durchgesetzt. Durch die Flexibilität und die vielen Anwendungsmöglichkeiten, die dieser Ski bietet, hat sich dieses absatzstarke Konkurrenzprodukt zum Snowboard etabliert. Auch jetzt war es skifahrenden Personen möglich, Tricks und Performances auf den Skiern durchzuführen.

Der Ski-Sport hat somit ein vollkommen anderes Prestige erlangt. Durch den speziellen Aufbau der Carving-Ski greifen diese viele besser in den Schnee, als der traditionelle Alpinski. Da bei dieser Technik tiefe Furchen in den Schnee gezeichnet wurden, wurde der Name ‚carving’ für diese Technik gewählt.

Der erste Carving-Ski wurde von der Wintersport-Marke Rossignol gebaut. Dieser Ski setzte sich allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht durch. 1989 wurden zum ersten Mal in Deutschland Carving-Skier unter dem Namen Snowrider produziert. Die Idee dazu kam vom Österreicher Reinhard Fischer. Wegen der bei höherer Geschwindigkeit immer größer werdenden Zentrifugalkräfte und dem Griff durch die Skikanten, wird es dem Sportler ermöglicht, sich auch bei sehr hohen Geschwindigkeiten in den Kurven zu neigen.

Zum Carven eigenen sich besonders gut, möglichst glatt präparierte Pisten, die eine mittlere Hangneigung haben. Diese Pisten werden auch Skiautobahnen genannt.

Carving-Skier werden in folgenden Kategorien eingeteilt:

1) Allround-Carver: Ein drehfreudiger Ski, der einen mittleren Radius hat.

2) Slalom-Carver: Dies ist ein harter Ski, der einen kleinen Radius hat.

3) Fun-Carver: Ist ein sehr kurzer Ski, der einen sehr kleinen Radius hat. Dadurch erlaubt er das Fahren sehr enger Kurven und gleichzeitig garantiert er eine besonders hohe Kontrolle der Spur.

4) Cross-Carver: Ist ein weicher und breiter Ski, der besonders dazu eingesetzt wird, abseits der Skipiste zu fahren. Dieser Ski wird auch oft als eine Verschmelzung von Slalom- und Race-Carvern gebraucht.

5) Race-Carver: Dieser Ski ist – wie der Name schon sagt – auf Geschwindigkeit ausgelegt. Es ist ein schwerer und harter Ski, der einen großen Radius hat. Er lässt sich auch bei hohen Geschwindigkeiten sehr gut steuern und es ist trotzdem für den Wintersportler möglich, eine hohe Spurtreue bewahren zu können.

Wachstumssegment Carving-Ski – Eine bemerkenswerte Neuerscheinung

Skifahrer Carving PisteDer Carving-Ski ist eine Entwicklung aus den 1990er Jahren, die als Antwort auf die neuen Snowboards gedacht war. Obwohl der erste ähnliche Ski bereits 1909 konstruiert wurde, konnte er sich erst in dieser Zeit durchsetzen. Mit dem Snowboard war sehr viel dynamischeres Fahren möglich als mit den damaligen Skis, um trotzdem konkurrenzfähig zu bleiben, wurde der carving Ski entwickelt, der ebenfalls sehr sportliches und dynamisches Fahren erlaubt.

Mittlerweile hat der Carving-Ski den „normalen“ Ski fast vollständig verdrängt. Er hat eine wesentlich stärkere Taillierung als herkömmliche Modelle, was zusammen mit dem so genannten Flex, der Durchbiegung an der Querachse, und der Torsion, der Verwindungssteife der Längsachse, den Kurvenradius erheblich verringert und den Ski sehr drehfreudig werden lässt.

Wenn Sie Ski kaufen oder leihen, sollten Sie diese nach Ihrem beabsichtigten Verwendungszweck aussuchen. Carving-Ski gibt es beispielsweise es in sehr unterschiedlichen Varianten, von denen jede für einen bestimmten Zweck konstruiert ist. Sie sollten also darauf achten auf jeden Fall den richtigen Ski auszuwählen. Wenn Sie sich unsicher sind, wenden Sie ich an Ihren Skizubehör Verkäufer oder Verleiher.

Varianten des Carving-Ski

Die erste Variante ist der so genannte Race-Carver. Er ist relativ hart und schwer und besitzt einen vergleichsweise großen Radius, was ihn bei niedriger Geschwindigkeit schwer beherschbar macht. Erst beiSkifahrer Carving Abfahrt hohen Geschwindigkeiten kann er sein Potenzial voll ausspielen, dann bezichnet er sich durch gute Lenkeigenschaften und eine hohe Spurtreue aus.

Für Anfänger ist am besten der Allround-Carver geeignet. Er ist nicht spezialisiert, was ihn für Profis eher uninteressant macht, dafür ist er aber sehr gutmütig und verträgt auch schon einmal den einen oder anderen Fahrfehler, ohne dass man gleich stürzt.

Der Slalom-Carver ist ein ebenfalls sehr harter Ski, der allerdings, wie der Name schon vermuten lässt, weniger für hohe Geschwindigkeiten denn für schnelle Kurven gebaut ist. Er hat einen sehr kleinen Radius, so dass man mit dem nötigen Können schnelle Richtungswechsel problemlos meistern kann.

Eine Mischung aus Race und Slalom Carver ist der Cross-Carver. Er ist vor allem für den Einsatz abseits der normalen Pisten gedacht.

Eine noch nicht ganz so alte Variante ist der Fun-Carver. Er ist mit etwa einem Meter Länge vergleichsweise kurz, wodurch ein kleiner Radius und damit kurvenreiches und auf Spaß abzielendes Fahren ermöglicht wird. Er ist zwar kaum für den wirklichen Sport zu gebrauchen, dafür aber sehr gut für Freizeitfahrer, die nur ein wenig Spaß auf der Piste suchen.

In letzter Zeit wird der Fun-Carver allerdings verstärkt vom SL-Carver abgelöst, welcher etwas länger ist, durch neue Konstruktion aber trotzdem einen ähnlichen kleinen Radius erreicht.

Bei der Auswahl des richtigen Skis sollten Sie allerdings nicht nur auf den geplanten Verwendungszweck, sondern auch auf das Können und die Körpergröße des Benutzers achten. Es ist wichtig, das der Ski daran genau angepasst ist, da sonst nicht nur das Skifahren enorm anstrengend wird und damit ein wenig der Spaß verloren geht, sondern auch Unfallgefahr droht. Als Faustregel gilt die Körperlänge +/- 5cm als Länge der Ski. Auf jeden Fall sollten Sie aber die Beratung im Fachgeschäft in Anspruch nehmen.

Spaßfaktor Fun-Carver – Geschwindigkeit und Dynamik mit Funcarven

Skifahrer Fun-CarverFun-Carver sind eine neue Erscheinung und sind kennzeichnend für den Skisport, der sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer mehr diversifiziert hat. Die Menschen, die sich für Ski als Hobby und bevorzugte Freizeitbeschäftigung entscheiden, werden dazu nicht selten durch Medien, wie beispielsweise durch die Sportübertragungen im Fernsehen, oder aber durch Freunde und Verwandte, die die Sportart ausüben, inspiriert und animiert.

Es hat sich im Zuge dessen ein breites Spektrum an Disziplinen und Varianten herausgebildet, die mehr oder weniger „ernst“ betrieben werden. Zwar bedeutet das englische „Fun“ als Wortbestandteil gerade im Sport sicher nicht, dass die Sportart deshalb nicht ernst zu nehmen und anspruchsvoll sei. Meist jedoch deutet es darauf hin, dass es sich um eine wenig reglementierte und damit für individuell kreative Ausgestaltung offene Form handelt.

So verhält es sich auch mit dem so genannten Funcarving, für dessen Ausübung viele Sportler spezielle Fun-Carver bevorzugen. Unter Carving wird generell das Skifahren verstanden, bei dem die Hände und Arme im Schwungzentrum Balance und Steuerung der Bewegung ermöglichen. Es lässt sich anhand der von Carvern im Schnee hinterlassenen beziehungsweise gefahrenen Spuren erkennen, ob es sich dabei um Carving handelte, da die Spuren im Idealfall Schienen gleichen. „Carving“ bedeutet wörtlich übersetzt „Schnitzen“, der Fahrer schnitzt also gewissermaßen seine Spur in den Schnee, und die Disziplin wird bisweilen auch als „Schnittschwung“ bezeichnet.

Der Sportler fährt dabei vollständig auf der Kante, was früher nur dem Steuern diente und heute auch noch im konventionellen Skisport so praktiziert wird. Erst mit zunehmender Popularität des Snowboardfahrens kam Carving als eigene Variante auf. Mittlerweile gibt es dazu ein breites Spektrum an Carving-Skiern und dazu passender Spezialausrüstung. Die Skier unterscheiden sich insofern vom klassischen Ski, als die Kanten in den Schnee greifen bzw. wesentlich stärkeren Halt bieten.

Fun-Carver – Zuschauer und Fahrer

Carving ist nicht nur als praktizierter, sondern auch als Zuschauersport sehr attraktiv, da sich der Sportler bei großem Können im perfekten Carving-Schwung in der Kurve so weit dem Boden nähert, dass er mit der Hand den Schnee berühren kann – er legt sich also ähnlich einemBerg Piste Carving Motorradfahrer mit dem ganzen Körper in die Kurve und richtet sich natürlich danach geschmeidig aus der Kurve gleitend wieder auf. Nicht nur die Ausrüstung ist darauf zugeschnitten, sondern auch die Pisten müssen speziell angelegt bzw. präpariert sein: es handelt sich dabei um ganz glatte Pisten mittlerer Hangneigung, die auch als Skiautobahnen bezeichnet werden. Besonders spektakuläre Anblicke gibt es dabei bei Race-Carver.

Bisweilen werden auch spezifische Skibindungen verwendet. Die extra Halt bieten und ein Berühren zwischen Piste und Schuh verhindern sollen. Funcarving ist nun die Variante der Skisportart, bei der verschiedene Schwünge und Kurven wie spielerisch ausprobiert werden. Wie der Name sagt, spielt dabei in erster Linie der Spaß eine Rolle, es geht nicht um Wettkampf oder Ausführen gegebener Kunststücke oder Performances.

Funcarving lässt sich relativ leicht erlernen, erfordert aber in Perfektion großes Können, das in erster Linie auf einem hohen Maß an Körperbeherrschung, Balance, Kondition und Kraft beruht. Die Technik erfordert darüber hinaus auch ein Gefühl für Bewegung und eine gewisse Lockerheit, die mit speziellen Fun-Carver am leichtesten ist. Am günstigsten für das Erlernen ist meist vorherige Erfahrung im Snowboard- oder aber im Skifahren, insbesondere mit Abfahrt-Skier. Dies erleichtert das Carven, da man sich bereits relativ sicher auf den Skiern beziehungsweise dem Board und damit auch im Schnee fühlt und die Anfangsschwierigkeiten bezüglich der Unsicherheit wegfallen.

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